Dritter Zwischenbericht zur Evaluation des Deutschlandtickets erschienen

Das  Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat den dritten Zwischenbericht zur Evaluation des Deutschlandtickets 2024-2026 veröffentlicht. Der Studie des Gutachterkonsortiums unter Leitung von infas basiert auf dem Arbeits- und Erhebungsstand bis Ende September 2025. Grundlage sind eigene qualitative und quantitative Primärerhebungen, Sekundäranalysen sowie verschiedene Statistiken zum Deutschlandticket.

Aus der Pressemitteilung des Bundesministeriums: „Der Bericht bestätigt die breite Nutzung des Deutschlandtickets. Aktuell nutzen rund 14,5 Millionen Menschen das Angebot, das entspricht etwa einem Fünftel der Bevölkerung. Die Nachfrage ist besonders in Metropolen hoch, zugleich spielt das Ticket auch in ländlicheren Räumen eine relevante Rolle. Zudem konnten Gelegenheitsnutzerinnen und -nutzer stärker an den öffentlichen Verkehr gebunden werden. Die Gutachter sehen zusätzliches Potenzial von bis zu 5,8 Millionen weiteren Deutschlandtickets. Dieses könne insbesondere durch die Reaktivierung früherer Nutzerinnen und Nutzer sowie durch konsequentes Marketing erschlossen werden. Trotz einer im Jahr 2025 stagnierenden Nutzerbasis infolge von Preisdiskussionen wird eine signifikante Verlagerung vom privaten Pkw zum öffentlichen Verkehr festgestellt.“

Die seit 2024 laufende und bis 2027 angelegte Evaluation wird unter Leitung von infas gemeinsam mit dem Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr (RWTH Aachen), der TU Dresden sowie der Unternehmensberatung mobilité durchgeführt.

Zum Bericht auf der Website des BMV