Seit 1996 liefert der Deutsche Alterssurvey verlässliche Daten für die Sozialberichterstattung in Deutschland. Damals wurden die ersten rund 5.000 Personen zwischen 40 und 85 Jahre bundesweit befragt. Mittlerweile haben sich rund 21.800 Personen an der Studie beteiligt. In diesem Jahr führt infas erneut im Auftrag des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) mit mehr als 10.000 Personen ein Interview zu ihrer Lebenssituation. Erstmals werden mit einer Zusatzstichprobe auch Menschen in Alten- und Pflegeheimen befragt.
Sämtliche Erhebungen sind bisher von infas durchgeführt worden. Von Beginn an ist der Deutsche Alterssurvey als Panelerhebung konzipiert. Und mit der aktuellen 9. Befragungswelle werden u.a. auch Personen befragt, die seit 1996 dabei sind. Die ältesten Befragten sind über 100 Jahre alt.
Aus der Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA): „Bei gleichzeitiger Kontinuität liefert die Studie immer wieder wichtige Erkenntnisse zu aktuellen Debatten. So gab der DEAS zum Beispiel Auskunft darüber wie sich die Enkelbetreuung, das Empfinden von Einsamkeit oder die Partnerschaftsqualität während der Corona-Pandemie gestalteten. Die Erkenntnisse zu pflegenden Angehörigen liefern wichtige Impulse für die Diskussion um das Pflegezeitgesetz und die Befunde zur Verbreitung von Einsamkeit untermauern die Bedeutung von politischen Maßnahmen wie dem Kompetenznetz Einsamkeit.“