Kommunikations­strategien für Studien

Rund um ein gesamtes Forschungsvorhaben unterstützt infas seine Auftraggeber in allen relevanten kommunikativen und visuellen Aspekten. Adressaten sind hierbei nicht nur Befragungsteilnehmer, sondern auch die wissenschaftliche Community sowie die allgemeine Öffentlichkeit. In enger Kooperation mit Auftraggebern und orientiert am spezifischen Design einer Studie stellen sich wichtige Fragen: Wie gestaltet sich der Erstkontakt bei der Befragung? Welche Zugänge gibt es zu Befragten? Welche Kommunikationskanäle können und sollten genutzt werden, um eine möglichst gute Teilnahme zu erzielen? Was bindet am besten – und langfristig – an eine Studie?

Die Studie als Marke

Im Fokus einer gelingenden Kommunikations- und Markenstrategie steht die Übermittlung methodischer Sachverhalte in einer allgemein verständlichen Sprache sowie eine zur Studie passende, eingängige visuelle Gestaltung. Unter kommunikativen Gesichtspunkten sind wissenschaftliche Studien heute wie Marken anzusehen. Diese müssen in Zeiten sinkender Teilnahmebereitschaft in vielfältigen Kommunikationskanälen bestehen, mit möglichst wenig Medienbrüchen für Befragte und andere Adressaten. Wesentliche Richtlinien der Gestaltung bleiben dabei stets Klarheit und Verständlichkeit im sprachlichen und im visuellen Ausdruck.

Der Wert der Wiedererkennbarkeit

Bei Paneluntersuchungen ist Wiedererkennbarkeit bei Befragungspersonen ein relevantes Kriterium. Menschen werden hier auch emotional angesprochen. Unabhängig davon, wie adressiert wird, ob also durch einen Brief oder einen Infoflyer, durch einen Motivationsfilm oder über eine Studienwebsite: die Studie muss immer eindeutig erkennbar bleiben. Darüber hinaus hat die Kommunikation mit Befragten zwischen den Erhebungswellen (Stichwort: Panelpflege) einen hohen Stellenwert. Hierbei sind alle Formen nutzbar: die persönliche Ansprache, eine begleitende Studienwebsite oder Posts in Social-Media-Kanälen. Relevant für die Bindung an die Studie können auch ansprechend aufbereitete Studienergebnisse sein.

Entwicklung einer studienspezifischen Markenstrategie

In enger Kooperation mit dem Auftraggeber wird die passende Markenstrategie konzipiert. Zentraler Bestandteil ist der Studientitel und das Studienlogo. Beides verkörpert die Marke, das Logo verleiht der Studie ihr Gesicht. Dazu gehören weitere Gestaltungsregeln zu Farbe, Form, Schrift, Raster und der Verwendung von Bildern oder Piktogrammen. Hierbei bietet infas eine große Medienbandbreite, von der Logo- und KeyVisual-Entwicklung, Erstellung von Informationsmaterialien, -Flyern und -Broschüren, über die Entwicklung von Tonalität bis zur Erstellung von Bildkonzepten, Image-, Motivations- und Erklärfilmen, Studienwebseiten und crossmedialen Kampagnen.

Bei Mixed-Mode-Studien steht auch die Visualität von Papier- und Onlinefragebögen im Blick, zudem von Listenheften, Karten und Zusatzmaterialien, und auch Materialien, mit denen Interviewer arbeiten, also Learning-Plattform, Schulungsmaterialien oder Materialien zur Kontaktaufnahme mit Befragten.

Markenführung über die Erhebung hinaus

Gesellschaftliche Relevanz, wissenschaftliche Hintergründe, Erkenntnisse und Ergebnispräsentationen werden während der Befragung und danach für Kunden und je nach Zielgruppe adäquat zur Veröffentlichung aufbereitet. Um die gewünschten Informationen gezielt und angemessen darzustellen, stehen bei infas zahlreiche Medien zur Verfügung: Tabellenbände, Reportings, Methodenberichte, Abschluss- oder Ergebnisberichte, Broschüren, Ergebnisflyer, (interaktive) Webseiten, Infografiken, Karten, Chartberichte, Vorträge, Ergebnispräsentationen, Abstracts oder Executive Summaries. Je nach Wunsch und Zielgruppe fügen sich diese Medien entweder in die Markenführung der Studie ein, sind im infas-Corporate Design gehalten oder richten sich nach den Corporate Design-Vorgaben unserer Kunden.

Barrierefreiheit

Sofern das Studiendesign dies vorsieht, werden für Online-Fragebögen, Studienwebsites und weitere digitale Angebote, die Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) oder die Verordnung für Barrierefreie-Informationstechnik (BITV 2.0) angewendet. Das gilt auch für Präsentationen, Berichte und weitere Dokumente, die als PDF online veröffentlicht werden. infas verfügt über langjährige Erfahrung in diesem Bereich.

Wissenschaftskommunikation in die Öffentlichkeit

Die wissenschaftliche Community zeigt zunehmend Interesse daran, dass Forschungsergebnisse auch außerhalb der eigenen Community wahrgenommen werden. Hier stellen sich wichtige Fragen: Welche Befunde sollen dargestellt werden? Auf welche Weise ist dies für eine breite Öffentlichkeit aufzubereiten? Wie können Methoden und Nutzbarkeit von Befunden vermittelt werden? Wie geht man mit Aspekten politischer Kontextualisierung und auch dem wachsenden Problem der Wissenschaftsfeindlichkeit um? Aufgrund langjähriger Erfahrung unterstützt infas mit einem vielseitigen Portfolio (inhaltlich, medial, technisch) bei Fragen der Wissenschaftskommunikation und orientiert sich dabei am modernen Leitbild des public engagement with science.