Deutschlandticket: Zwischenbericht Frühjahr 2026 zur Evaluation veröffentlicht

Seit Sommer 2024 evaluiert ein Gutachterkonsortium unter Leitung von infas im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) das Deutschlandticket. Halbjährlich werden dazu Zwischenberichte veröffentlicht. Jetzt wurde vom BMV die jüngste Ausgabe zum Frühjahr 2026 zum Download zur Verfügung gestellt.

Aus der Meldung des Ministeriums zum Zwischenbericht:

„In diesem Zwischenbericht bestätigen die Gutachter die bisherigen Ergebnisse zu den verkehrlichen, klimatischen und sozioökonomischen Wirkungen des Deutschlandtickets. Sie stellen weiterhin positive Teilhabeeffekte und CO₂-Einsparungen von bis zu drei Millionen Tonnen pro Jahr fest. Bei Berücksichtigung aller Wirkungen einschließlich der Kaufkraft-Effekte und der Wertschöpfung des ÖPNV ergibt sich ein positiver gesamtwirtschaftlicher Effekt des Deutschlandtickets.“

Die aktuelle Evaluation setzt einen besonderen Fokus auf die Nutzung des Deutschlandtickets als Jobticket. Demnach gibt es ein großes Interesse bei Beschäftigten, zugleich jedoch Hemmnisse bei den Arbeitgebern, die eine langfristige Planbarkeit und eine praktikable Abwicklung erwarten. Im neuen Zwischenbericht werden außerdem verschiedene Ansätze zur Weiterentwicklung des Tarifangebots untersucht.

Generell wird im Zwischenbericht deutlich, dass es weiterhin ein Potenzial gibt, zusätzliche Nutzerinnen und Nutzer für das Deutschlandticket zu gewinnen. Als wesentlichen Ansatzpunkt nennen die Gutachter eine bessere Vermarktung, zum Beispiel durch eine gezieltere Kundenansprache.

Zum Zwischenbericht Frühjahr 2026 auf der Webseite des BMV