infas erhält Zuschlag für die Erhebung der dritten Welle des Teilhabesurveys

Person mit Downsyndrom serviert anderen Tee und Kekse am Tisch.

Nach erfolgreicher Durchführung der ersten beiden Wellen hat infas nun vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Auftrag für die dritte Erhebungswelle des Teilhabesurveys erhalten.

Der Teilhabesurvey („Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“) ist die größte Befragung von Menschen mit Beeinträchtigungen in Deutschland und zentrale Datengrundlage der Bundesregierung für die Teilhabeberichterstattung. Die Erhebungen finden ausschließlich auf Basis echter Zufallsstichproben statt. In den ersten beiden Wellen hat infas über 26.000 Menschen befragt. Die Daten der ersten Erhebung sind der Wissenschaft als Scientific Use File zugänglich.

Im Mittelpunkt der empirischen Studie stehen die Teilhabemöglichkeiten und Barrieren, die Menschen mit einer Beeinträchtigung bzw. Behinderung erfahren. Ein großer Mehrwert liegt darin, dass systematisch auch Personenkreise einbezogen werden, die aufgrund ihrer Beeinträchtigungen oft nicht selbst zu Wort kommen, etwa Menschen in anderen Wohnformen bzw. Einrichtungen, Menschen mit Hör- und Sprechbeeinträchtigungen oder mit schweren psychischen oder kognitiven Beeinträchtigungen.

Dafür setzt infas auf einen umfassenden barrierefreien Ansatz: ein flexibler Methodenmix (CAPI, CATI, CAWI, PAPI), acht Sprachen, angepasste Erhebungsinstrumente (Screenreader-lesbar, tastaturbedienbar) sowie vielfältige Kommunikationswege, etwa in Leichter Sprache oder Deutscher Gebärdensprache.

Mehr Informationen zum Teilhabesurvey gibt es auch auf der Studienwebsite.