Zweiter Zwischenbericht zur Evaluation des Deutschlandtickets veröffentlicht

Ein älterer Mann und seine Enkelin fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat den zweiten Zwischenbericht zur Evaluation des Deutschlandtickets veröffentlicht.

Der Zwischenbericht stellt den aktuellen Arbeits- und Erhebungsstand bis Ende März 2025 vor und liefert einen Einblick in die bisherigen Ergebnisse zur Wahrnehmung und Nutzung des Tickets. Die Berichtsreihe wird halbjährlich fortgesetzt.

Aus dem Bericht: „Das Deutschlandticket erreicht pro Monat etwa ein Fünftel der erwachsenen Bevölkerung. Im I. Quartal 2025 rangiert der Ticketbestand im Bereich von gut 13 Mio. monatlichen Beziehern. […] Das neue Angebot wird positiv bewertet, aber Nicht-Kunden wissen zu wenig über das Ticket. Die Vermarktung durch die Ticketanbieter sollte also ebenso mit Blick auf diese Zielgruppe intensiviert werden.“

Für die Evaluation werden qualitative und quantitative Primärerhebungen durchgeführt, Sekundäranalysen umgesetzt und unterschiedliche bestehende Statistiken berücksichtigt. Sie ist mehrjährig angelegt und reicht nach dem gegenwärtigen Planungsstand bis in das Jahr 2027.

Die Evaluation des Deutschlandtickets für das Bundesministerium für Verkehr wird von einem Konsortium mehrerer Partner durchgeführt, dessen Leitung liegt bei infas liegt. Im Team sind das Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr (ISB) an der RWTH Aachen, der TU Dresden sowie der Unternehmensberatung mobilite aus Köln.

Der Bericht steht auf der Website des BMV zur Verfügung: Evaluation Deutschlandticket – Zwischenbericht Wahrnehmung und Nutzung

Die Evaluation des Deutschlandtickets ist nicht die einzige Studie zum Themenkomplex bei infas. Unter anderem forscht das Institut auch zum Klimaticket Österreich. Auch hierzu wurde kürzlich ein Bericht veröffentlicht.