Mit der Panelstudie „leben in der Arbeit“ (lidA) der Bergischen Universität Wuppertal soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Erwerbsarbeit die Gesundheit älterer Beschäftigter beeinflusst. Es handelt sich um eine Kohortenstudie in Deutschland, die das Themenfeld „Arbeit, Alter, Gesundheit und Erwerbsteilhabe“ untersucht. Die Ergebnisse sollen eine Grundlage für die Einschätzung von Risiken und Chancen hinsichtlich der Gesundheit älterer Beschäftigter in Deutschland liefern und Interventionsbedarf sichtbar machen. Eine Besonderheit der Studie besteht darin, dass die zu befragenden Zielpersonen um ihr Einverständnis gebeten werden, dass den erhobenen Befragungsdaten sowohl Prozessdaten der Bundesanstalt für Arbeit (in Welle 1, 2, 3 und 4) als auch individuelle Krankenkassendaten (in Welle 1 und 2) und in Welle 3 und 4 auch Daten der Deutschen Rentenversicherung zugespielt werden dürfen.

 

infas führt seit 2010 die Erhebungen für die Panelstudie bei erwerbstätigen Personen der Geburtskohorten 1959, 1965 und seit 2022/2023 auch der Geburtskohorte 1971 durch. Die Grundgesamtheit der Erhebung sind sozialversicherungspflichtig Beschäftigte dieser Kohorten, die im Abstand von drei bis vier Jahren in persönlichen Interviews (CAPI) befragt werden. Bisher wurden vier Befragungswellen in den Jahren 2011, 2014, 2018 und 2022/2023 durchgeführt. In jüngeren Wellen wurde dabei auch eine Greifkraftmessung durchgeführt