Startseite > Kümmern verbindet
Aktuell führt infas im Auftrag der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Kempten die bayernweit repräsentative Befragung „Kümmern verbindet“ durch. Die Studie soll Erkenntnisse zu den Lebenssituationen, Herausforderungen und Bedürfnisse von Menschen liefern, die durch Unterstützung miteinander verbunden sind, weil eine/-r von beiden aufgrund des Alters oder der Gesundheit Hilfe im Alltag benötigt.
Die Studie zeichnet sich dadurch aus, dass beide Sichtweisen gleichermaßen berücksichtigt werden und immer beide durch Unterstützung miteinander verbundene Menschen an der Studie teilnehmen: die Person, die Unterstützung erhält, und die Person, die sich kümmert.
Thematisch geht es in der schriftlich-postalischen Befragung neben Gesundheit und Wohlbefinden vor allem um die Beziehung der beiden teilnehmenden Personen zueinander und darum, wie aktuelle technische Entwicklungen im Gesundheitsbereich wahrgenommen und erlebt werden. Da sich Lebenssituationen, Beziehungen und Einstellungen im Zeitverlauf verändern können, ist „Kümmern verbindet“ als Panelstudie angelegt, d. h., auf die aktuell laufende Befragung folgen noch weitere Befragungen.
Wurden Sie im Rahmen der Studie „Kümmern verbindet“ angeschrieben und haben Fragen? Wenden Sie sich gerne an die für Sie kostenfreie Hotline 0800/222 88 28 beim infas Institut oder kontaktieren Sie uns per E-Mail unter kuemmern@infas.de.
Ihre Teilnahme hilft uns, ein umfassendes Bild Ihrer sowie vergleichbarer Lebenssituationen zu gewinnen, und ermöglicht es der Politik, empirisch fundierte Verbesserungen der Rahmenbedingungen im Bereich Gesundheit und Pflege anzustoßen.
Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet. Alle gesetzlichen Datenschutzbestimmungen werden strikt eingehalten. Ausführliche Informationen zum Datenschutz finden Sie hier.
Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Personen ganz herzlich für Ihre Unterstützung!
Sie wurden zufällig aus den Einwohnermelderegistern ausgewählt. Sie stehen stellvertretend für andere Menschen in Bayern. Deshalb ist Ihre Teilnahme sehr wichtig.
Sie können an dieser Studie teilnehmen, wenn eine der folgenden Situationen auf Sie persönlich zutrifft:
Zu Ihrem privaten Umfeld können neben dem Partner oder der Partnerin und anderen Familienangehörigen auch Menschen gehören, mit denen Sie nicht verwandt sind. Dies können z.B. Menschen aus Ihrem Freundeskreis oder Ihrer Nachbarschaft sein. Nicht gemeint sind Mitarbeitende von Pflegediensten oder ähnlichen Dienstleistern sowie ehrenamtlich Tätige.
Zudem ist es wichtig, dass die Unterstützung dauerhaft und regelmäßig im Alltag, d.h. mindestens einmal im Monat, stattfindet. Eher befristete und vorübergehende Unterstützung, wie sie z.B. nach einer größeren Operation erfolgen kann, zählt im Rahmen dieser Studie nicht dazu.
Wenn Sie keine Unterstützung geben oder erhalten, kreuzen Sie bitte bei Frage 1 „Nein“ an. Danach müssen Sie den Fragebogen nicht weiter ausfüllen. Bitte schicken Sie dann den Fragebogen im beigelegten Rückumschlag an infas zurück.
Es gibt zwei Fragebögen, die sich farblich voneinander unterscheiden. Der blaue Fragebogen ist für die Person, die Unterstützung erhält. Der orangefarbige Fragebogen ist für die Person, die Unterstützung gibt.
Bitte füllen Sie den Fragebogen aus, der zu Ihrer Situation passt. Den anderen Fragebogen geben Sie bitte an die Person weiter, mit der Sie gemeinsam an der Studie teilnehmen und auf die die jeweils andere Situation zutrifft.
Es ist wichtig, dass beide Personen teilnehmen und die Fragebögen einzeln ausfüllen. Die Antworten müssen nicht gleich sein, auch wenn viele Fragen in beiden Fragebögen gleichermaßen vorkommen. Es gibt kein richtig oder falsch, jede teilnehmende Person antwortet immer aus ihrer eigenen Perspektive.
Falls Sie sich um mehrere Personen kümmern (z.B. um beide Elternteile) oder von mehreren Personen Unterstützung erhalten (z.B. von Familienmitgliedern und Freunden), suchen Sie sich bitte eine dieser Personen aus, um mit ihr gemeinsam an der Studie teilzunehmen.
Wenn eine Person Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben hat, kann eine andere Person beim Ausfüllen helfen. Sie kann die Fragen vorlesen und die Antworten eintragen.
Wenn eine unterstützte Person nicht mehr selbst teilnehmen kann (z. B. wegen Krankheit), dann füllt nur die Person, die Unterstützung gibt, den orangefarbigen Fragebogen aus.
Das Ausfüllen der beiden Fragebögen wird jeweils ca. 25 Minuten in Anspruch nehmen.
infas Institut für angewandte
Sozialwissenschaft GmbH
53284 Bonn
Hotline 0800/222 88 28
kuemmern@infas.de