Das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat im Auftrag der KfW-Bankengruppe in Zusammenarbeit mit infas die KfW-Corona-Hilfen evaluiert. Der Abschlussbericht zur Evaluation mit allen Ergebnissen wurde im Oktober 2026 veröffentlicht: Evaluationen | KfW. infas verantwortete in der Evaluation vor allem die Durchführung und Aufbereitung der über 22.000 Interviews (CAWI/PAPI) bei den Unternehmen, die eine Förderung durch die KfW-Corona-Hilfen beantragt oder erhalten haben und war zudem bei qualitativen Erhebungen zur Konsortialfinanzierung beteiligt.
Ziel der Evaluation war es, die Wirtschaftlichkeit des KfW-Sonderprogramms Corona zu bewerten. Das Sonderprogramm wurde von der KfW im Auftrag des Bundes und in enger Zusammenarbeit mit den Banken und Sparkassen in den Jahren 2020 bis 2022 aufgelegt und umfasste vier Einzelprogramme (KfW-Unternehmerkredit, ERP-Gründerkredit, KfW-Schnellkredit, Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung). In dem Programm wurden zinsgünstige Kredite für Unternehmen aller Größen und Branchen bereitgestellt, bei denen die KfW bis zu 100 % des Kreditrisikos übernahm und hierfür eine Garantie des Bundes erhielt.
Insgesamt ziehen die Evaluatoren ein positives Fazit zu den KfW-Corona-Hilfen: Als ein wesentlicher Baustein der staatlichen Corona-Maßnahmen hat das KfW-Sonderprogramm sein zentrales Ziel, die Sicherung der Liquidität und damit des Bestands von langfristig wettbewerbsfähigen Unternehmen, in besonders wirtschaftlicher Weise erreicht.