Im Fokus dieser Studie stand die Meinung von Verbraucherinnen und Verbrauchern zur Ausgestaltung von Lieferketten und zu den dabei beteiligten Akteuren. Es ging um die Produktionsbedingungen von Produkten, die in Deutschland verkauft werden, und um damit verbundene menschen- bzw. umweltrechtliche Risiken. Die Befragung war Teil eines umfassenderen Vorhabens vor dem Hintergrund des zum 1. Januar 2023 in Deutschland eingeführten Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und ging inhaltlich teilweise über dieses hinaus.
Realisiert wurde die Untersuchung im Methodenmix aus telefonischen und Online-Interviews auf Basis einer Rekrutierung in einer Dual-Frame-Telefonstichprobe des Arbeitskreises Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute (ADM e. V.). Insgesamt wurden mehr als 1.500 Interviews erfolgreich durchgeführt. Diese verteilten sich in etwa hälftig auf die beiden eingesetzten Methoden. Die Teilnahme an einem Interview dauerte durchschnittlich knapp 20 Minuten. Der eingesetzte Fragebogen war in beiden Methoden identisch, abgesehen von variierenden Ausfüllhinweisen pro Methode sowie einigen offenen Eingabemöglichkeiten in der Online-Befragung. Die Ergebnisse wurden mittels einer Gewichtung kontrolliert und angepasst. Die so erzielten Resultate sind repräsentativ für die Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.