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Kriminalitätsforschung

Sicherheit und Kriminalität in Deutschland (SKiD) 2020

Die repräsentative Bevölkerungsbefragung "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland" (SKiD) ist eine bundesweite Opferbefragung von Personen ab 16 Jahren. Mit der Erhebung sollen neben bekannten Straftaten (sog. "Hellfeld") auch Straftaten erfasst werden, die der Polizei nicht bekannt sind (sog. "Dunkelfeld"). Der Kernfragebogen, der in allen 16 Bundesländern zum Einsatz kommt, umfasst die Themenfelder:

  • Opfererfahrungen,
  • Anzeigebereitschaft,
  • Kriminalitätsfurcht,
  • Erfahrungen mit und Einstellungen zur Polizei,
  • Merkmale des Wohnumfelds,
  • soziodemografische Merkmale.

Darüber hinaus werden in 2 Bundesländern zusätzliche Fragen gestellt.


Methode

Bundesweite Stichprobe aus den Registern der Einwohnermeldeämter. Personen mit türkischem Migrationshintergrund erhalten neben der deutschen Fassung des Papierfragebogens auch eine türkische Fassung. Der Fragebogen kann wahlweise auf Papier oder online (CAWI) ausgefüllte werden.

Der Online-Fragebogen wird in vier Sprachen (Deutsch, Türkisch, Russisch und Arabisch) eingesetzt. In allen Sprachen wird ein kognitiver Pretest durchgeführt. Zudem wird der Kernfragbogen in einem quantitativen Pretest getestet. Für eine separate Stichprobe wirde ein Methodentest durchgeführt. Bundesweit haben sich knapp 47.000 Personen an der Befragung beteiligt.