Themen

Epidemiologische Forschung

infas hat eine lange Tradition in der Durchführung epidemiologischer Studien in der Gesundheitsforschung. Im Auftrag oder in Kooperation mit Gesundheitsinstitutionen und Forschungsinstituten führt infas Querschnittstudien, Längsschnittstudien und Kohortenstudien durch.

Belastbare Ergebnisse über die Verbreitung und die Ursachen von Erkrankungen und Gesundheitsgefährdungen sind eine wichtige Datenbasis für gesundheitspolitische Entscheidungen und die Entwicklung von Präventiv- und Therapiemaßnahmen. Epidemiologische Studien, die diese Zusammenhänge untersuchen, geben beispielsweise Auskunft über die Verbreitung (Prävalenz), über Risikofaktoren und über Neuerkrankungen (Inzidenz).

Zu den Aktivitäten von infas im Bereich Epidemiologie gehören:

  • wiederholte Querschnitterhebungen zum Suchtverhalten (Suchtsurvey),
  • Studien zu Lebensgewohnheiten, Lebensqualität und Gesundheit,
  • eine Kohortenstudie zu Gesundheit, Älterwerden und Erwerbsarbeit,
  • Studien zu Arbeitsbelastungen und zur mentalen/seelischen Gesundheit,
  • eine Studie zum Zusammenhang von Arbeitsbelastung und Einnahme leistungssteigernden Medikamente (Neuroenhancement),
  • Studien zur Verbreitung bestimmter Krankheiten und Krankheitssymptome,
  • Studie zur Verbreitung von Behinderungen und deren Folgen für die Teilhabe.

Kontakt

Doris Hess
Bereichsleiterin Sozialforschung
+49(0)228/38 22-413
Dr. Johannes Leinert
Senior-Projektleiter
+49(0)228/38 22-415
Dr. Jacob Steinwede
Bereichsleiter Sozialforschung
+49(0)228/38 22-408

Ärzte-, Patienten- und Versichertenbefragungen

Von der Befragung von 20.000 Ärzten zu den Strukturen im Gesundheitswesen über die Erhebung der Patientenzufriedenheit nach speziellen Operationen bis hin zu bevölkerungsrepräsentativen Befragungen zum Gesundheitsverhalten – die infas-Gesundheitsforschung deckt das ganze Spektrum ab:

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Aufbereitung und Analyse von Prozess- und Verwaltungsdaten

Ob für die Gesundheitsberichterstattung, für die Evaluation von Disease-Management-Programmen (DMP), integrierter Versorgung (IV) und Wahltarifen oder für die Analyse von diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRG) – eine schnelle und zuverlässige Analyse von Prozessdaten ist heute unabdingbar.

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Regionale Versorgungsforschung

Für die Planung und Bereitstellung optimaler Versorgungsstrukturen benötigen die politischen Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene genaue Informationen über die regionalen Versorgungsstrukturen.

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Innovationsfonds: Hintergrund und Förderkriterien

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erhielt mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz den Auftrag, neue Versorgungsformen und Versorgungsforschungsprojekte zu fördern. Übergeordnetes Ziel des Innovationsfonds ist eine qualitative Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung.

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