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Innovationsfonds: Evaluation der Projekte

Wissenschaftliche Begleitung Ihrer Versorgungskonzepte und Versorgungsforschung

Die Evaluierbarkeit ist ein ausschlaggebendes Förderkriterium bei dem Antrag auf Förderung durch den Innovationsfonds. Zur Evaluation Ihrer Modellprojekte bieten wir das gesamte Spektrum gängiger Verfahren an.

 

Studiendesign – passgenau für Innovationsfonds-Projekte

Unsere Studiendesigns werden passgenau auf die Fragestellung zugeschnitten. Wir verfügen über umfassende Erfahrungen mit Studien und Evaluationen mit Organisationen aus dem öffentlichen und Non-Profit-Sektor, auch im Gesundheitsbereich.

Bei empirischen Studien wird häufig das zu untersuchende Thema so angepasst, das es in verfügbare Erhebungsmethoden passt. Das ist bei uns nicht so: Das Design einer Untersuchung wird von der Fragestellung vorgegeben. Sie bestimmt beispielsweise, welche Erhebungsmethoden eingesetzt werden – einzeln oder kombiniert im Mixed-Mode-Design.

Wir bieten das gesamte Spektrum gängiger Verfahren, egal, ob eine Quer- oder eine Längsschnittuntersuchung (Panel) durchgeführt wird. infas verfügt über umfangreiche Erfahrungen in beiden Erhebungsformen. Etwa beim Aufbau und der Führung von Panels, der Erhebung und Verwaltung der Panelbereitschaft sowie Strategien zur Vermeidung von Panelmortalität. Alle Strategien zum Aufbau, zur Pflege und Befragung des Panels werden dabei als systemisch verbundene Maßnahmen verstanden, die miteinander verzahnt und aufeinander bezogen sind. Wesentlich für erfolgreiche Untersuchungen sind – unabhängig vom Design – ausführliche Pretests. infas führt sie bei jeder Studie in Absprache und Beteiligung des Auftraggebers durch.

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Kassen-Routinedaten – qualitätsgesicherte Verarbeitung

Ob für die Gesundheitsberichterstattung, die Evaluation von Innovationsfonds-Projekten, Disease-Management-Programmen (DMP), integrierter Versorgung (IV) und Wahltarifen oder für die Analyse von diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRG) – eine schnelle und zuverlässige Analyse von Prozessdaten ist heute unabdingbar. infas verfügt über umfangreiche Erfahrung bei der Aufbereitung und Analyse von Prozessdaten im Gesundheitswesen. Mit den eigens für diese Zwecke entwickelten Routinen und Tools bietet infas seinen Kunden zeitnahe Ergebnislieferung bei hoher Qualität – selbst wenn etliche Millionen Datensätze aus verschiedenen Quellen geprüft, auf individueller Ebene verknüpft und ausgewertet werden. Da bei infas die Verarbeitung von Massendaten Standard ist, sind ausreichende technische Ressourcen vorhanden. So können auch Großprojekte mit über 1 Milliarden Datensätzen im Bestand reibungslos abgewickelt werden.

Die zeitnahe Ergebnislieferung nach Eingang der Echtdaten wird durch eine optimale Taktung der Prozesse und durch eigens für die Prozessdatenanalyse entwickelte Tools ermöglicht. So beginnt direkt nach Projektbeginn bereits das Einrichten der Import-, Prüf-, Bereinigungs-, Aufbereitungs-, Verknüpfung- und Analyseroutinen anhand von Probedaten. Auf Basis dieser Vorarbeiten ist eine rasche Datenanalyse gewährleistet, wenn die Echtdaten geliefert werden.

Für die Verarbeitung von Prozessdaten wurde eigens ein besonderer Zweig der Qualitätssicherung definiert, der je nach Bedarf zusätzliche spezifische Instrumente zur Sicherung der Datengrundlage festlegt. Dazu gehören insbesondere Plausibilitätsprüfungen (pro Variable und variablenübergreifend), Dublettenkontrollen (Komplett-Dubletten, Quasi-Dubletten), und Prüfung auf Verknüpfbarkeit. Durch die frühzeitige Übermittlung der entsprechenden Prüfergebnisse an den Auftraggeber besteht die Möglichkeit, die Qualität der gelieferten Rohdaten gegebenenfalls noch zu optimieren, bevor die Auswertungen vorgenommen werden.

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Erhebungsverfahren aus einer Hand

Wir führen Studien mittels aller eingeführten Forschungsmethoden auf dem Stand der Kunst durch. infas ist eines der wenigen Institute, das alle Erhebungsverfahren der empirischen Sozialforschung aus einer Hand anbietet:

  • Quantitative telefonische Befragungen (CATI): Jährlich werden von unseren über 1.000 Telefoninterviewerinnen und -interviewern CATI-Erhebungen im Umfang von über 300 Tsd. Telefoninterviews mit rd. 5 Mio. Netto-Telefonminuten (realisierte Interviewminuten) durchgeführt. Dazu steht in Bonn das infas-eigene Telefonstudio mit 170 CATI-Stationen auf einer Studiofläche von 1.050 qm zur Verfügung.
  • Quantitative persönlich-mündliche Befragungen (paper & pencil oder CAPI): Im CAPI-Feld werden jährlich zwischen rd. 33.000 und rd. 40.000 persönlich-mündliche Interviews durch mehr als 1.000 bundesweit tätige Face-to-Face-Interviewerinnen und -Interviewer erhoben.
  • Schriftliche Befragungen und Online-Erhebungen: Unsere Poststelle und Rücklaufabteilung sichern qualitätsgesicherte Erhebung auch in großem Umfang – z.B. bei schriftlichen Befragungen von 120.000 Patienten im Jahr.
  • Qualitative Verfahren wie z.B. Gruppendiskussionen, explorative oder leitfadengestützte Interviews, Expertengespräche oder Tiefeninterviews.

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Datenschutz: auf Sozialversicherungsdaten ausgerichtet

Für personenbezogene Sozialversicherungsdaten sind gemäß SGB X besonders strikte Standards zum Datenschutz und zur Datensicherheit einzuhalten. infas hat langjährige Erfahrungen mit der Verarbeitung von Sozialdaten und arbeitet auf Grundlage eines Datenschutzkonzepts, das auf die umfassende Erfüllung der gesetzlichen Datenschutzauflagen innerhalb der gegebenen Organisationsstruktur des Instituts ausgerichtet ist. Sicherung und Schutz von personenbezogenen Daten sind grundsätzlich nach den Anforderungen zu § 9 BDSG geregelt. Alle Mitarbeiter sind nach § 5 BDSG auf das Datengeheimnis verpflichtet. Sozialversicherungsdaten werden ausschließlich in den Räumlichkeiten von infas verarbeitet, die bereits mehrfach in Datenschutz-Audits überprüft wurden.

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Statistische Analysen nach dem Stand der Wissenschaft

Es ist ein Anspruch von infas, bei der statistischen Analyse über ein umfassendes und aktuelles Auswertungsinstrumentarium entsprechend dem aktuellen Wissenschaftsstand zu verfügen – bei deskriptiven Statistiken, multivariaten Verfahren und ökonometrischen Analysen gleichermaßen. Nur durch anspruchsvolle statistische Verfahren kann sichergestellt werden, dass die Daten richtig interpretiert und fehlerhafte Schlussfolgerungen ausgeschlossen werden.

Bei empirischen Erhebungen ist zudem ein Bestandteil der statistischen Analyse die Bewertung einer realisierten Stichprobe im Hinblick auf Repräsentativität und mögliche Selektivitäten. Ziel ist die weitgehende Vermeidung von Selektivitätseffekten, die Analyse dieser Effekte und der Umgang mit festgestellten systematischen Ausfällen. Zu diesem Zweck werden bei infas routinemäßig Selektivitätsanalysen durchgeführt.

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Prozessoptimierung

Je nach Bedarf unterstützen wir Sie mit unserem Projektpartner Prognos bei der Evaluation über die belastbare Prozessanalyse und Wirkungsmessung hinaus auch bei der Optimierung von Prozessen bis hin zur fundierten konzeptionellen Neuausrichtung. Dazu gehören:

  • Ex-ante-Evaluationen / Konzeptprüfungen
  • Evaluation von Organisationen und Initiativen
  • Begleitung, Evaluation und Weiterentwicklung von (Modell-) Programmen
  • Evaluation von Kampagnen
  • Evaluation von Gesetzen und Gesetzesfolgenabschätzungen
  • Durchführung von Evaluationen gemäß § 7 Bundeshaushaltsordnung (BHO)
  • Kosten-Nutzen-Analysen und Kosten-Nutzwert-Analysen

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Kontakt

Dr. Johannes Leinert
Senior-Projektleiter
+49(0)228/38 22-415