Themen

Kriminalitätsforschung und Viktimologie

Als eines von wenigen Forschungsinstituten in Deutschland führt infas Kriminalitätsforschung und Opferforschung (Viktimologie) durch und erstellt belastbare Statistiken zu verschiedenen Aspekten des Themas.

zerkratzte, beschädigte Fensterscheibe, Vandalismus

Das von der Polizei als Straftat bewertete Verhalten und sämtliche Rechtsverletzungen von strafrechtlichen Tatbeständen werden gemeinhin als „Kriminalität“ bezeichnet. Das Ausmaß dieser Kriminalität wird in Deutschland in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfasst. Allerdings wird hier nur die polizeilich registrierte Kriminalität (sogenannte „Hellfeld“-Kriminalität) dargestellt. In Deutschland mangelt es – anders als in anderen Ländern, insbesondere den USA und Großbritannien – an kontinuierlich durchgeführten Dunkelfelduntersuchungen mit einheitlichen Methodenstandards. Bevölkerungsumfragen sind ein „neues“ Instrumentarium der Kriminologie, um repräsentative Aussagen über das Viktimisierungsvorkommen in der Bevölkerung zu gewinnen und so das Dunkelfeld zu erhellen.

Studien, die infas im Bereich Kriminologie regelmäßig untersucht, sind:

  • Erhebungen zur quantitative Erfassung bestimmter Straftaten oder Opfersituationen, insbesondere dem „Dunkelfeld“,
  • empirische Forschung zu den Faktoren der Opferwerdung,
  • Studien zu Opfererfahrung, Kriminalitätsfurcht und subjektiver Sicherheit,
  • Untersuchungen zur Bevölkerungsbeurteilung von Präventionsmaßnahmen und Gesetzgebung.

Kontakt

Menno Smid
Geschäftsführer
+49(0)228/38 22-0
Stefan Schiel
Senior-Projektleiter
+49(0)228/38 22-424