Themen

Migrationsstudien und Flüchtlingserhebungen

Integrationsforschung

infas begleitet die Migration und Integrationsprozesse im Auftrag von Bundesbehörden und Forschungseinrichtungen mit verschiedenen Studien, die den besonderen sprachlichen und methodischen Anforderungen gerecht werden.

Asilo Nido Integrato Kindergartenfenster

Seit den ersten Arbeitskräfteanwerbungen in den sechziger Jahren wandern kontinuierlich Menschen aus dem Ausland nach Deutschland ein. Während die Kinder und Enkel der ersten Migrantengeneration aus der Gesellschaft gar nicht mehr wegzudenken sind, ist die Integration von Migranten und Flüchtlingen in die Arbeitswelt und in die Gesellschaft eine kontinuierliche Aufgabe für die Migrations-, Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik. Die jüngsten Flüchtlingsbewegungen stellen die sozialwissenschaftliche Forschung vor ganz besondere Herausforderungen.

In diesem Themenfeld führen wir regelmäßig durch:

  • Empirische Studien zu berufsbezogenen Sprachkurse für Migranten,
  • Untersuchungen zur ökonomischen und sozialen Lage von Flüchtlingen als Leistungsempfänger von Unterstützungs- und Eingliederungsleistungen nach SGB II,
  • Wirkungsanalysen zu beruflichen Eingliederungsmaßnahmen bei Jugendlichen aus dem Nahen Osten,
  • Längsschnittbeobachtung der Bildungs- und Eingliederungsprozesse von Flüchtlingen.

Der zunehmende Anteil von Menschen mit einem Migrationshintergrund erfordert auch bei den Erhebungen von infas eine besondere Berücksichtigung. Viele Studien haben den Anspruch, Personen, die nicht über ausreichend Deutschkenntnisse verfügen, in ihrer Herkunftssprache oder einer internationalen Sprache zu befragen, die sie verstehen und beherrschen. infas führt Erhebungen unter anderem in den Sprachen Arabisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Serbokroatisch oder, Türkisch, durch. Spezielle CATI-Erhebungen erfolgen auch in den Sprachen Griechisch, Portugiesisch, Italienisch, Niederländisch, Luxemburgisch, Tschechisch, Ungarisch, Farsi/Persisch, Kurdisch, Tigrinya, Urdu oder Japanisch.

Kontakt

Doris Hess
Bereichsleiterin Sozialforschung
+49(0)228/38 22-413
Dr. Helmut Schröder
Bereichsleiter Sozialforschung
+49(0)228/38 22-406