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Empirische Forschung zum lebenslangen Lernen

Neue Anforderungen an Produkte, Produktionsprozesse und wirtschaftliche Rahmenbedingungen verändern die Arbeitswelt, die Tätigkeiten und die Anforderungen an die Qualifikation der Erwerbstätigen. Technische Entwicklungen wie die Digitalisierung sind nur mit gut qualifizierten Arbeitnehmern zu bewältigen.

infas-Studien zum lebenslangen Lernen zeichnen seit den 80er Jahren Veränderungen der Arbeitswelt und der beruflichen Anforderungen nach. Ein besonderes Augenmerk der empirischen Sozialforschung gilt dabei dem Qualifikationserhalt und der Qualifikationsentwicklung durch berufliche Aus- und Weiterbildung. Aber auch die Nachqualifizierung von Menschen ohne Arbeit, Weiterbildung in der dritten Lebensphase oder die Anforderungen an zukünftige Bildungsangebote bilden besondere Arbeitsschwerpunkte. Mittels Panelstudien und Wirkungsanalysen untersucht infas die individuellen und betrieblichen Faktoren für die Weiterbildungsteilnahme und die Wirkung von Bildungsmaßnahmen.

Themenfelder, die infas im Forschungsbereich „Lebenslanges Lernen“ regelmäßig untersucht, sind:

  • Erforschung der Kosten und des Nutzens der betrieblichen Ausbildung,
  • Erforschung der Kosten und des Nutzens der Weiterbildung für Individuen,
  • Studien zur Weiterbildung als Bestandteil lebenslangen Lernens,
  • Studien zu betrieblichen Qualifikationsveränderungen und -anforderungen,
  • Evaluationen von Weiterbildungsangeboten,
  • Evaluationen von Wiedereingliederungschancen von arbeitslosen Personen durch Weiterqualifikationsprogramme,
  • Erhebung und Analyse von Bildungsbiografien,
  • Bildung im Alter.

Kontakt

Doris Hess
Bereichsleiterin Sozialforschung
+49(0)228/38 22-413
Dr. Helmut Schröder
Bereichsleiter Sozialforschung
+49(0)228/38 22-406