Themen

Studien zur beruflichen Rehabilitation sowie Erst- und Wiedereingliederungsstudien

infas führt seit mehr als einem Vierteljahrhundert Studien zur beruflichen Eingliederung durch. Im Fokus stehen sowohl Prozessabläufe in der beruflichen Rehabilitation (Implementationsanalysen) als auch die Wirkung von Eingliederungsmaßnahmen (Wirkungsanalysen) und Bewertungen aus Sicht der Rehabilitanden.

Mit der Ausübung eines Berufs sind vielfältige Handlungschancen verbunden, insbesondere die Chancen auf Erwerbseinkommen, Qualifizierung, betriebliche und soziale Teilhabe und nicht zuletzt auch auf Sicherung eines angemessenen Lebensstandards. Mit Eintritt einer Erkrankung oder Behinderung sind diese Chancen gefährdet. Leistungen zur beruflichen Wiedereingliederung von Arbeitnehmern, die aus gesundheitlichen Gründen ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können, stellen eine besondere Herausforderung für die Betroffenen wie auch für die Gemeinschaft dar. Auch die berufliche Ersteingliederung von jungen Menschen, die aufgrund einer Behinderung Schwierigkeiten bei der Berufsausbildung und beim Berufseinstieg haben, kommt oftmals nicht ohne Leistungen zur Teilhabe an Arbeit nicht aus.

Im Auftrag von sowohl Trägern der beruflichen Rehabilitation als auch von Reha-Einrichtungen und Integrationsämtern verantwortet infas regelmäßig Untersuchungen in diesem Feld:

  • Nachbefragung von Absolventen der Rehabilitation,
  • Längsschnitterhebungen als Basis für Wirkungsanalysen,
  • Feldversuche zum Erkunden neuer Qualifizierungsmaßnahmen für Menschen mit einer Behinderung,
  • Untersuchung der Arbeitssituation und Arbeitszeitwünsche von Arbeitnehmern in Werkstätten für behinderte Menschen,
  • Evaluation von Reha-Maßnahmen und Fachvermittlungsdiensten für Menschen mit Behinderung.

Kontakt

Doris Hess
Bereichsleiterin Sozialforschung
+49(0)228/38 22-413
Dr. Helmut Schröder
Bereichsleiter Sozialforschung
+49(0)228/38 22-406