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Studien zur Arbeitsqualität, Arbeitsschutz und Arbeitnehmergesundheit

Forschungen über die Sicherung von Arbeitsqualität und Prävention sowie die betriebliche Interessenvertretung von Arbeitnehmern haben bei infas eine lange Tradition. Bereits seit 1963 führt infas Erhebungen in Betrieben und bei Arbeitnehmern durch.

Arbeitsqualität und Arbeitsschutz sind Grundanliegen von Arbeitnehmern, Unternehmen und ihrer jeweiligen Interessenvertretungen. „Gute“ und „gesunde“ Arbeit liegt nicht nur im Eigeninteresse der Beschäftigten. Sie sichert den Betrieben auch die Einsatzfähigkeit und Motivation der Belegschaften. Unternehmen, die entsprechende Arbeitsbedingungen bereitstellen, weisen in der Langzeitbetrachtung eine höhere Produktivität und Wirtschaftlichkeit auf. Volkswirtschaftlich betrachtet werden das Arbeitskräftepotenzial und die Wirtschaftskraft gestärkt.

Im Zeichen der Humanisierung der Arbeitswelt ging es in den siebziger und achtziger Jahren insbesondere um Fragen der Arbeitsbedingungen, Indikatoren der Arbeitszufriedenheit und den Wandel des politischen Bewusstseins von Arbeitnehmern. Gegenwärtig stehen vor allem Fragen der Arbeitsbelastung und der Auswirkungen von Arbeitsbedingungen auf die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern (Gefährdungsbeurteilung) und vorzeitige Übergänge in Rente im Fokus. Zum Spektrum der Forschungen, die infas im Auftrag von wissenschaftlichen und medizinischen Einrichtungen, Ressorts und Interessenvertretungen durchführt, zählen:

  • Querschnitt- und Längsschnittbefragungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern anhand repräsentativer Stichproben,
  • Befragung von Mitarbeitern in Betrieben und öffentlichen Organisationen,
  • Epidemiologische Studien zum Zusammenhang von Arbeitsbedingungen, Arbeitsbelastungen und gesundheitlichen Einschränkungen,
  • Mitgliederbefragungen für Gewerkschaften, Verbände oder Arbeitnehmerkammern,
  • Wiederholungsmessungen zur Arbeitsqualität (Quality of Work),
  • Befragungen von Betriebsräten.

Kontakt

Doris Hess
Bereichsleiterin Sozialforschung
+49(0)228/38 22-413
Dr. Helmut Schröder
Bereichsleiter Sozialforschung
+49(0)228/38 22-406