Die Welt, die wir erleben wollen

Das Vermächtnis

Kennen wir uns eigentlich selbst? Wissen wir, was wir wollen, was wir schätzen an unserem Leben und was wir gerne nachfolgenden Generationen mit auf den Weg geben würden? Worauf könnten wir verzichten? Was ist uns wichtig? In welchem Verhältnis stehen für uns Beruf und Privates, persönliche Erfüllung und materieller Wohlstand, Selbstbestimmtheit und Familienwunsch? Was würden wir sofort hinter uns lassen, wenn wir ein zweites Mal auf die Welt kämen? Welche sinnlichen Eindrücke nehmen wir als Schatz mit in die Zukunft? All diese Fragen sind Thema der großen Vermächtnisstudie.

Diese von DIE ZEIT, infas und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) inniziierte und finanzierte Studie wurde vor zwei Jahren 2015 zum ersten Mal durchgeführt. Über 3.000 Menschen in Deutschland sind für diese repräsentative Studie in einem persönlichen Interview befragt worden. Jetzt wurde „Das Vermächtnis – Wie wir leben wollen. Und was wir dafür tun müssen“ erneut durchgeführt. Zwischen Ende Mai und Anfang September 2018 haben insgesamt 2070 Personen in der gesamten Bundesrepublik an der Erhebung teilgenomen. Im Durchschnitt wurden sie persönlich vor Ort je 100 Minuten befragt. 1227 von ihnen hatten bereits im Sommer 2015 bei der ersten Erhebung teilgenommen. Weitere 843 zufällig ausgewählte Personen kamen neu dazu. Zusammen bilden sie einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung. Mit allen Teilnehmern wurde über Lebenserfahrungen, Handlungsweisen und Einstellungen gesprochen. Erfragt wurde unter anderem zu vielen Themengebieten, was sie an nachfolgende Generationen weitergeben möchten, welche persönlichen Erkenntnisse, Haltungen und Vorlieben sie weiter empfehlen.

Artikel der ZEIT zur Vermächtnisstudie