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infas führt erneut den Ärztemonitor durch

Im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (NAV-Virchow-Bund) führt infas erneut den Ärztemonitor durch. Für die bundesweite Untersuchung unter niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten mit Kassenzulassung werden rund 10.000 telefonische Interviews durchgeführt.

Im Rahmen des Ärztemonitors wird ermittelt, wie Praxen organisiert sind und mit den oftmals schwierigen Rahmenbedingungen klar kommen. Ermittelt wird, wie Ärzte und Psychotherapeuten ihre wirtschaftliche Lage einschätzen und welche Erwartungen sie an ihre Zukunft haben. Das Ziel des Ärztemonitors ist, ein Stimmungsbild der Zunft zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen unter anderem dazu beitragen, die berufspolitische Arbeit der Verbände noch stärker an den Bedürfnissen der Praxen auszurichten.

Der Ärztemonitor wurde bereits vor zwei Jahren von infas durchgeführt. Die damalige Untersuchung zeigte eine hohe Zufriedenheit mit dem Berufsalltag bei einer gleichzeitig hohen Belastung. Viele Ärzte gaben an, nicht immer genug Zeit für die Patienten zu haben. Und das, obwohl in der Branche Überstunden üblich sind und oft das Privatleben zurückstecken muss. Zudem wurde im Ärztemonitor 2012 der teilweise hohe Verwaltungsaufwand in Praxen als Ärgernis identifiziert.

Mit den Ergebnissen der Erhebung 2012 konnten die KBV und der NAV-Virchow-Bund wichtige Daten gewinnen. Mit dem Ärztemonitor 2014 soll ermittelt werden, welche Entwicklungen sich zwischenzeitlich im beruflichen Alltag und bei den Rahmenbedingungen ergeben haben.

infas zeigt mit dieser und vergleichbaren Erhebungen seine besondere Kompetenz bei der Befragung der "schwierigen", weil oft sehr ausgelasteten Zielgruppe der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten.

Die Ergebnisse des Ärztemonitors 2012 und Informationen zur aktuellen Erhebung finden Sie online auf der Website der KBV.