Projekte

Politikforschung

Wohin steuert die Gesellschaft. Forschungsprojekt "Aktivierender Sozialstaat: Eigenverantwortlichkeit und Subsidiarität"

Das Projekt „Aktivierender Sozialstaat, Eigenverantwortlichkeit und Subsidiarität“ erschließt empirisch Zusammenhänge zwischen dem beobachtbaren Wandel des Sozialstaats und Beziehungskompetenzen und Geldarrangements in einem breiten Spektrum sozialer Lagen. Es ist im Kontext neuer Formen der Vergesellschaftung unter dem Stichwort „Reflexive Modernisierung“ einzuordnen. Ein wesentliches beobachtetes Element sozialstaatlicher Transformation betrifft die Verlagerung der Risikovorsorge und -bewältigung in die Eigenverantwortung der Individuen. Vor diesem Hintergrund stehen jene Menschen im Zentrum der umfassenden empirischen Erhebung, die in Paarbeziehungen leben und die ein Segment sozialer Ungleichheit repräsentieren, welches über das Spektrum der SGB II-Population hinausgeht.


Methode

Standardisierte telefonische Interviews (CATI) bei 8.910 Zielpersonen (Ankerpersonen). Dabei werden der Paarstatus sowie die Bereitschaft zur Teilnahme an persönlichen Paarinterviews (CAPI) ermittelt. Es werden mit 1.114 Ankerpersonen und ihren Partnern gemeinsame, teilstandardisierte persönliche Interviews durchgeführt. In diesen werden sowohl Fragen an das Paar gemeinsam als auch an jeden Partner einzeln gestellt. Beiden Partnern werden Booklets mit Selbstausfüllerfragen übergeben, die im Verlauf des Interviews eigenständig zu beantworten sind.

Auftraggeber

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)/ Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

Projektzeitraum

2006 - 2008