Projekte

Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Situation atypisch Beschäftigter und Arbeitszeitwünsche von Teilzeitbeschäftigten

Das Projekt zielt darauf ab, die arbeitsrechtliche Situation atypisch Beschäftigter empirisch in quantitativem Umfang und qualitativer Ausgestaltung genauer zu bestimmen. Zudem werden Daten zu den realisierten und erwünschten Arbeitszeiten von Teilzeitbeschäftigten erhoben. Darüber hinaus sollen in dem Projekt auch die Sicht- und Handlungsweisen von Betrieben in Bezug auf atypische Beschäftigungsformen erschlossen werden. Im Rahmen eines ‚Employer-Employee-Link‘-Designs werden in der Studie Befragungen von Beschäftigten und Betrieben umgesetzt.


Methode

Das vom IAB entwickelte Forschungsdesign ermöglicht eine simultane Abbildung und einen Vergleich zwischen der Situation von atypisch beschäftigten Arbeitnehmern und der Situation des Betriebes, in dem sie tätig sind.

Um die empirischen Forschungsfragen auf hinreichender Datenbasis beantworten zu können, wird eine Beschäftigtenbefragung (n=7.500 Interviews) und eine Betriebsbefragung (n =1.100 Interviews) mit einer jeweiligen Dauer von 30 Minuten im CATI-Design durchgeführt. In der Beschäftigtenbefragung lautet eine besondere Anforderung, spezifische ‚Beschäftigungsrisiken‘ (geringfügige Beschäftigung, Teilzeit, befristete sowie Vollzeitbeschäftigung) hinreichend abzubilden, ohne eine starre Quotensteuerung anzuwenden.

Auftraggeber

Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Projektzeitraum

2013 - 2014