Projekte

Forschung zu Bildung und Lebenslanges Lernen

Nationales Bildungspanel (NEPS): Bildungsverläufe in Deutschland

Das Ziel der NEPS-Studie (National Educational Panel Study) ist es, Längsschnittdaten zu Kompetenzentwicklungen, Bildungsprozessen, Bildungsentscheidungen und Bildungsrenditen in formalen, nicht-formalen und informellen Kontexten über die gesamte Lebensspanne zu erheben. Daher umfasst die NEPS-Studie sechs Kohorten, die in unterschiedlichen Lebensphasen starten und jeweils über einen längeren Zeitraum begleitet werden.

Das Projekt war von 2009 bis zum Ende des Jahres 2013 unter der Leitung zunächst von Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Peter Blossfeld und seit August 2012 von Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach am Institut für bildungswissenschaftliche Längsschnittforschung (INBIL) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg angesiedelt. Seit 2014 wird die NEPS-Studie vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e.V. (LIfBi) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg in enger Kooperation mit einem deutschlandweiten Netzwerk fortgeführt.

Nach dem Ausscheiden von Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach leitete Prof. Dr. Sandra Buchholz vertretungsweise das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) und damit auch die NEPS-Studie „Bildungsverläufe in Deutschland“. Der Staffelstab ging zum 1. April 2018 an Prof. Dr. Sabine Weinert über.

Ein Kind trägt Bücher auf seinem Kopf


Methode

Die methodische Anlage des Nationalen Bildungspanels lässt sich als Multi-Kohorten-Sequenz-Design mit rund 60.000 Personen beschreiben.

Projektwebsite

Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e.V.: NEPS-Studie

Auftraggeber

Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e.V. (LIfBi)

Projektzeitraum

2009 - 2020

Kategorien

Forschung zu Bildung und Lebenslanges Lernen
Familien- und Jugendforschung