Projekte

Forschung zu Wohnen und Raumordnung

Haushaltsbefragung Umsiedlung im Zuge der Kohleerschließung Ortsteil Manheim

Im Zuge der Braunkohleplanentwicklung ist die Umsiedlung des Ortes Manheim beschlossen. Die Studie liefert empirische Daten, die für die Abwägung einer sozialverträglichen Umsiedlung und die Planung des neuen Umsiedlungsstandorts erforderlich sind. Die Daten reichen von der sozialstrukturellen Zusammensetzung der Haushalte über die soziale Vernetzung und Erwerbsbasis bis hin zu den sozialen Aktivitäten der Einwohner. Darüber hinaus werden die Wohn- und Eigentumsverhältnisse ermittelt sowie die Pläne bei Gewerbetreibenden zur Fortführung von ortsansässigen Betrieben. Die erste Befragung stellt Daten für die Prüfung der Sozialverträglichkeit der Umsiedlung bereit. Eine zweite Erhebung wird als Wahlveranstaltung für alle Bürger über 16 Jahre des Ortes Manheim durchgeführt und widmet sich der Frage nach dem gewünschten Umsiedlungsstandort. Die dritte Erhebung (wiederum Vollerhebung bei allen Haushalte) thematisiert die Umsiedlungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger.


Methode

Drei Vollerhebungen mit Face-to-Face-Haushaltsbefragungen im Ort. Zusätzlich werden leitfadengestütze Interviews mit Vertretern von ortsansässigen Vereinen und eine Erhebung bei externen Eigentümern von bebauten Grundstücken durchgeführt.

Auftraggeber

RWE Power, Bezirksregierung Köln

Projektzeitraum

2007 - 2009