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Rückblick: Das Praxisforum Verkehrsforschung 2014

Zwei Tage intensiver Dialog zu Innovationen in der Mobilität und der dazugehörigen Forschung - das war das Praxisforum Verkehrsforschung 2014. In den Räumen des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel, kurz InnoZ, in Berlin, diskutierten rund 70 Experten.

Dabei wurden die verschiedenen Blickwinkel und insbesondere die Rolle der beteiligten Akteure ausführlich beleuchtet. Wie können neue Mobilitätskonzepte in Metropolen umgesetzt werden? Welche Überzeugungsarbeit ist bei den Konsumenten zu leisten? Welche Rahmenparameter muss ein Unternehmen sicherstellen, um Innovationsprozesse zu fördern? Welche Mobilitätstypen gibt es in der Bevölkerung und welche Anforderungen haben diese?

Prof. Jeff Kenworthy von der Universität Perth, aktuell Gastprofessor an der FH Frankfurt, schilderte, wie mit viel Beharrungsvermögen in Perth oder Seoul auch umfassende Infrastrukturveränderungen realisiert wurden. Jan-André Bühne von der Bundesanstalt für Straßenwesen lieferte einen Einblick in die Grundlagenforschung zur Elektromobilität. Sehr differenziert lässt sich daraus ableiten, welche Maßnahmen in welcher Priorität zur Förderung erforderlich sind. Huschke Diekmann, GE Germany InnovationsForum, zeigte, wie Innovation bei GE aktiv gefördert wird, indem explizite Prozesse und Plattformen den Austausch und die Umsetzung erleichtern. Klaus Sommer von Continental präsentierte gegenwärtige Einstellungen der Bevölkerung in unterschiedlichen Ländern zum automatisierten Fahren. In Workshops wurden zudem Themen wie "Smartphones in der Mobilitätsforschung", Mobilitätszielgruppen", "neue Geodaten-Lösungen" oder auch "Lageinfrastruktureinrichtungen" diskutiert.

infas und InnoZ haben das Praxisforum Verkehrsforschung bereits zum zweiten Mal gemeinsam durchgeführt. Auch für 2015 ist das Praxisforum bereits eingeplant. DerNewsletter von infas oder InnoZ informiert rechtzeitig über den kommenden Termin.

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