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Neues Rankingsystem beim Bibliotheksindex BIX

Forschungsprojekte für regionale Bildungsträger oder Verwaltung haben bei infas Tradition. Zum Beispiel der Bibliotheksindex BIX, ein bundesweites, freiwilliges Vergleichsinstrument für öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken. Sein Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit in prägnanter und aussagekräftiger Form zu beschreiben. Bereits 1999, also von Beginn an, ist infas gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung an der Entwicklung und Umsetzung des Instruments beteiligt. Heute ist infas im Expertengremium vertreten. Durchgeführt wird der jährliche BIX vom Deutschen Bibliotheksverband und dem Hochschulbibliothekszentrum NRW.

Dieses Jahr hat das Instrument eine umfassende Weiterentwicklung erfahren: Das bisherige Ranking wurde durch ein Rating-System abgelöst. Die Ranglisten der früheren BIX-Ergebnisse sind daher mit den Ergebnissen des BIX ab 2012 nicht vergleichbar. Die Dimensionen, Indikatoren und Vergleichsgruppen sind jedoch weitgehend gleich geblieben. Teilgenommen haben an dem überarbeiteten Messinstrument dieses Jahr 269 öffentliche (Stadt- und Gemeinde-) Bibliotheken und 77 wissenschaftliche Hochschul- und Universitätsbibliotheken.

Der BIX macht die Situation einer Bibliothek mithilfe von Kennzahlen transparent. Er hilft den Verantwortlichen, ihre Belange in Verwaltung, Öffentlichkeit und Politik zu kommunizieren. Der Index basiert auf annähernd 20 statistischen Indikatoren. Diese werden in vier Bereiche zusammengefasst: Angebote, Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotential. Anhand dieser wird ermittelt, ob die Bibliothek im oberen, mittleren oder unteren Drittel aller Vergleichsbibliotheken in Deutschland liegt. Die Ergebnisse werden in Form einer Farbmarkierung dargestellt und mittels eines "Sterne"-Systems, den so genannten BIX-TOPs, zusammengefasst.

Der BIX, seine Methode und die organisatorische Abwicklung wird auf der überarbeiteten Website www.bix-bibliotheksindex.de präsentiert.

mit Büchern vollgestellte Regale