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infas bei der Zukunftswerkstatt von ZEIT WISSEN

"Wie gesund ist Älterwerden? Demografischer Wandel und die neuen Fragen an die Medizin" - das war das Thema der Zukunftswerkstatt ZEIT WISSEN, die in Düsseldorf durchgeführt wurde. Moderiert von ZEIT WISSEN-Chefredakteur Andreas Lebert diskutierten unter anderem die Gesundheitsministerin von NRW, Barbara Steffens, der Ex-Skiprofi Maria Höfl-Riesch und Frithjof Finkbeiner, Präsident des Club of Rome Deutschland. Von infas nahm Doris Hess, Bereichsleiterin Sozialforschung, an der Diskussion teil. Sie argumentierte unter anderem auf Basis der Studie "Das Vermächtnis" für die vergangenes Jahr 3.100 Bundesbürger nach Einstellungen und Empfindungen befragt wurden.

Ein Ergebnis der Untersuchung: Gefühltes und tatsächliches Alter weichen voneinander ab. Insbesondere die Gruppe der 50- bis 60-Jährigen fühlt sich deutlich jünger, als sie ist. Entsprechend gibt es den klassischen Großvater im Ohrensessel nicht mehr, vielmehr gibt es auch im höheren Alter einen großen Aktivitäts- und Wissensdurst - vorausgesetzt, die Gesundheit lässt das zu. Jedoch, so Hess, habe nicht jeder in jungen Jahren dafür gesorgt, dass er gesund altern kann, etwa durch gesunde Ernährung. Auch die medizinische Versorgung und die Unterstützung durch das Umfeld müssen passen. Alles Faktoren, die auch von der jeweiligen wirtschaftlichen Situation abhängen. Dieser deutliche Wandel in der Gesellschaft erfordert eine Anpassung der Rahmenbedingungen.

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