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Frauen auf dem Sprung – Das Update 2013

Die repräsentative Studie "Frauen auf dem Sprung", ein gemeinsames Projekt von infas, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und der Frauenzeitschrift BRIGITTE, zeichnete 2008 das Bild einer selbstbewussten Generation junger Frauen. Jetzt, fünf Jahre später haben infas und das WZB dieselben jungen Frauen noch einmal befragt, 2013 sind sie zwischen 25 und 35 Jahre alt.

Die Kernfragen lauteten: Beruf, Kinderkriegen, Partnerschaften – wie verändern solche Erfahrungen die Frauen? Was ist aus ihren Hoffnungen, Träumen und Plänen geworden?

Die Ergebnisse wurden jetzt auf einer Pressekonferenz in Berlin von Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D., Präsidentin des WZB und wissenschaftliche Leiterin der Studie, und Brigitte Huber, Chefredakteurin BRIGITTE, präsentiert. Zentrale Erkenntnisse dabei:

1. Frauen wollen erwerbstätig sein, gut verdienen und somit finanziell unabhängig sein – und das erwarten die Gesellschaft und ihre Männer auch von ihnen.

2. Mütter werden auf Teilzeitjobs abgeschoben und sind für die unbezahlte Arbeit zuständig. Vor allem Frauen im Westen sind wütend, weil ihre Männer nicht mehr Familienarbeit übernehmen.

3. Großer Kinderwunsch, wenig Kinder: 92 Prozent der Frauen wünschen sich Kinder, aber über die Hälfte hat noch keine. Sie verschieben ihren Kinderwunsch immer weiter nach hinten.

4. Die 25- bis 35-jährigen Frauen stehen unter einem enormen Druck – und müssen sich entscheiden: Karriere ohne Kinder oder Kinder ohne Karriere.

Pressemitteilung zum Update 2013

Informationen zum Update 2013 bei BRIGITTE
Informationen zur Ursprungsstudie "Frauen auf dem Sprung"

 

ein blauer Fisch schwimmt im Strom der grünen Fische