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Die Mobilität und Corona: Schneller als gedacht zurück zur Normalität?

Corona verändert massiv die Mobilität in Deutschland. Das war zu erwarten, allerdings sind die Effekte der Pandemie im Detail oft anders als vermutet. Dies zeigen fortlaufende Messungen von infas und Motiontag, die auf der Smartphone-basierten Erfassung der GPS-Bewegungsdaten beruhen.

In einem bisher internen Werkstatt-Projekt beteiligen sich rund 1.000 freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer und liefern per App kontinuierlich Daten für die Mobilitätsanalyse. Dabei enthalten ist – anders als in Anwendungen wie etwa der Funkzellenauswertung der Mobilfunkbetreiber – eine automatisierte Verkehrsmittelerkennung. Das Sample ist nicht repräsentativ, entspricht aber in zahlreichen Mobilitätseckdaten den Erwartungswerten aus anderen größeren Studien. Zum Abgleich nutzen wir die von uns mit durchgeführte Studie „Mobilität in Deutschland“.

Von Mitte Februar bis Mitte April ist die Mobilität in Deutschland wie zu erwarten deutlich gesunken. Allerdings bei weitem nicht in dem Maß, wie es die Umstände mit teilweisen Ausgangssperren und dem Trend zu Home-Office oder Kurzarbeit möglicherweise erwarten lassen. Eine Grundmobilität blieb erhalten. Dies gilt vor allem für die Unterwegszeit pro Tag und Person. Sie geht nicht in dem Ausmaß zurück wie etwa die tägliche Kilometersumme.

Doch wie ist es seither weitergegangen? Kehren wir schneller als gedacht zu unserer alten Mobilität zurück? Und wie ergeht es den einzelnen Verkehrsmitteln?

Die detaillierten Studienergebnisse sind in bisher in drei Reports mit dem Titel "Alles anders oder nicht? Unsere Alltagsmobilität in der Zeit von Ausgangsbeschränkung oder Quarantäne" veröffentlicht worden.

Ausgabe 3 (bis 6. Mai)

Ausgabe 2 (bis zur Woche nach Ostern)

Ausgabe 1 (bis Anfang April)

infas wird zusammen mit dem Partner Motiontag die Tracking-basierte Forschung weiter fortführen und kontinuierlich über die Entwicklung der Ergebnisse berichten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Phase, in der die Ausgangssperren gelockert werden und Schritt für Schritt der Weg zurück in die Normalität gesucht wird. Die Beobachtungen und Befunde werden dazu beitragen können, die Wirkung dieser Schritte und mögliche Risiken frühzeitig aufzudecken. Ebenso werden wir der Frage nachgehen, welche Veränderungen bleiben und welche wieder der alten Normalität weichen.

Sie möchten genauer erfahren, wie das Mobilitätstracking zusammen mit unserem Partner Motiontag funktioniert? Hier finden Sie unseren kleinen Film, der es Ihnen erklärt.

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