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Der Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung

Bereits zum zweiten Mal führte infas die repräsentative Erhebung zum Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung durch. Diese Studie beleuchtet unterschiedliche religiöse Gruppen in verschiedenen Ländern. Untersucht wurden Einstellungen zu religiösen Themen, religiöse Praktiken und der Einfluss der Religionen auf das Alltagsleben. In der aktuellen Erhebung steht zudem die Rolle von Religion und religiöser Vielfalt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Fokus. Jetzt wurden erste Ergebnisse der Studie für Deutschland veröffentlicht.

Die empirische Herausforderung  bei der Erhebung des Religionsmonitors bestand darin, alle religiösen Gruppen und auch Nichtreligiöse im Studiendesign adäquat abzubilden. Für die aktuelle Studie hat infas daher in 14 Teilstudien insgesamt über 10.000 Menschen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien sowie der Türkei  in 13 Sprachen befragt. Dazu wurde ein Methodenmix aus telefonischen, persönlichen und Online-Interviews gewählt.

Die Basismodule in allen Ländern bestanden jeweils aus repräsentativen Bevölkerungsbefragungen und Fallzahlaufstockungen für Muslime. In Deutschland wurden 1.500 bevölkerungsrepräsentative telefonische Interviews durchgeführt. Zusätzlich wurden 1.100 Interviews mit Muslimen mit Migrationshintergrund, die aus vorgegebenen Ländern stammen, durchgeführt. Ergänzend wurden 500 Christen mit Migrationshintergrund aus Italien und Polen befragt. In Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Juden wurde eine Online-Befragung mit über 400 Bürgerinnen und Bürgern jüdischen Glaubens realisiert. Außerdem wurden knapp 200 Flüchtlinge in drei Kommunen vor Ort persönlich befragt.

Die Bertelsmann Stiftung hat nun eine erste Teilauswertung der umfangreichen Daten zur Rolle der Religion im privaten Engagement für die Flüchtlingshilfe durchgeführt und veröffentlicht. Die vollständige Pressemitteilung und einen ausführlichen Bericht der Bertelsmann Stiftung finden Sie hier.