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Bundesministerium veröffentlicht Studie zum Datenschutz bei Smartphone-Apps

Im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft im Rahmen eines zweiteiligen Forschungsprojekts eine Studie zum Thema „Verbraucherinformationen bei Apps – Empirie“ erstellt. Dazu wurden 200 marktrelevante Apps aus unterschiedlichen Themenfeldern erstmals 2017 hinsichtlich Vollständigkeit und Verständlichkeit der bereitgestellten Verbraucherinformationen insbesondere zum Datenschutz überprüft. Zusätzlich wurde von infas in Labortests eine technische Messung hinsichtlich des tatsächlichen Datensendeverhaltens der Apps durchgeführt. Das zentrale Ergebniss: Bei vielen Apps besteht deutlicher Verbesserungsbedarf.

Da mit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bedeutende rechtliche Änderungen eingeführt wurden, hat infas 2018 in einem Studien-Update erneut 50 der bereits getesteten Apps überprüft. Das Update zeigt bei den Datenschutzerklärungen insgesamt leichte Verbesserungungen, aber weiterhin einen deutlichen Optimierungsbedarf.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung dienen als Entscheidungsgrundlage für mögliche weitere politische Maßnahmen zur Verbesserung der Verbraucherinformationen bei Apps. Der Abschlussbericht der Studie inklusive des Updates sind jetzt vom BMJV veröffentlicht worden und ist auf der Webseite des Ministeriums abrufbar. Er binhaltet neben den Gesamtergebnissen auch die Detailergebnisse für jede der 200 getestetenden Apps. Im Handelsblatt ist zudem ein Artikel zur Studie erschienen.

Zur BMJV-Website

Zum Artikel im Handelsblatt

junge Menschen (Hände) mit Smartphone