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Bertelsmann Stiftung präsentiert Studie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt

Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hat infas im Frühjahr 2017 rund 5.000 Menschen ab 16 Jahren zu sozialen Beziehungen, der gesellschaftlichen Verbundenheit und der Gemeinwohlorientierung befragt. Die telefonischen Interviews dauerten im Schnitt 30 Minuten. Die Größe der Stichprobe erlaubt regional sowie nach verschiedenen Bevölkerungsgruppen differenzierte Ergebnisse.

Diese Erhebung war Grundlage für die Studie „Radar gesellschaftlicher Zusammenhalt“, die von Wissenschaftlern der Jacobs University Bremen unter Leitung von Professor Klaus Boehnke durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden jetzt von der Bertelsmann Stiftung der Öffentlichkeit präsentiert.

Aus der Pressemitteilung:

"Allen öffentlichen Unkenrufen zum Trotz ist es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland gut bestellt. Auch die wachsende kulturelle Vielfalt steht dem Gemeinsinn nicht entgegen. Allerdings zeigen sich mögliche Gefährdungen: Dazu zählen die in der Bevölkerung wahrgenommene Gerechtigkeitslücke und die deutliche Spaltung, die sich in Bezug auf das soziale Miteinander zwischen Ost und West sowie zwischen strukturschwachen und prosperierenden Regionen auftut. So ist der Zusammenhalt in den ostdeutschen Bundesländern durchgängig schwächer als in den alten Bundesländern. Das liegt vor allem an der geringeren wirtschaftlichen Prosperität und höheren Raten an Arbeitslosigkeit und Armut. Die höchsten Zusammenhaltswerte weisen das Saarland, Baden-Württemberg und Bayern auf. [...]

Die vollständige Pressemitteilung und weitere Studienmaterialien finden Sie auf der Website der Bertelsmann Stiftung.