Neuigkeiten

BAuA-Arbeitszeitreport 2016 veröffentlicht

infas hat im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Sommer 2015 rund 20 000 Personen im Alter ab 15 Jahre zu ihrer Arbeitszeit und weiteren Arbeitsbedingungen sowie zu ihrer gesundheitlichen Situation telefonisch befragt. Neben sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wurden auch Selbstständige und mithelfende Familienangehörige in die Studie einbezogen. Sie ist als Paneluntersuchung angelegt, um langfristig den Wandel in der Arbeitswelt zu untersuchen.

Die BAuA hat nun Ergebnisse der Erhebung veröffentlicht. Aus der Pressemitteilung der Bundesanstalt:

"[...] Flexible Arbeitszeiten prägen die Arbeitszeitrealität vieler Beschäftigten. Zwar geben immerhin 80 Prozent der Beschäftigten an, in der Regel Wochentags zwischen 7 und 19 Uhr zu arbeiten. Allerdings berichten 43 Prozent der Beschäftigten, mindestens einmal monatlich auch am Wochenende zu arbeiten. [...] Beschäftigte mit hohen betrieblichen Flexibilitätsanforderungen, wie etwa Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft oder kurzfristigen Änderungen ihrer Arbeitszeit, schätzten ihr gesundheitliches Befinden tendenziell schlechter ein und sind unzufriedener mit ihrer Work-Life-Balance als andere Beschäftigte. Umgekehrt zeigt sich durchgängig, dass sich Einflussmöglichkeiten der Beschäftigten auf die Arbeitszeitgestaltung sowie Planbarkeit und Vorhersehbarkeit der Arbeitszeit positiv auf Gesundheit und Work-Life Balance auswirken. [...]"

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Projekt-Website der BAuA . Dort finden Sie auch den BAuA-Arbeitszeitreport 2016 und den Methodenbericht zur Erhebung.

 

Geschäftsfrau arbeitet bis spät in die Nacht