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Ärztemonitor 2016 veröffentlicht

Bereits zum dritten Mal hat infas für den Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (NAV-Virchow-Bund) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) den Ärztemonitor realisiert. Dazu wurden rund 11.000 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten zu Themen rund um die Praxis befragt. Der Ärztemonitor ist damit die größte Befragung von Ärzten und Psychotherapeuten in Deutschland.

Die Ergebnisse des Ärztemonitors 2016 wurden jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Aus der Pressemitteilung der KBV:

"[...] Auch in diesem Jahr geben 95 Prozent der Haus- und Fachärzte sowie 98 Prozent der Psychotherapeuten in Deutschland an, Spaß an ihrem Beruf zu haben. Bei einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 52,2 Stunden und 44,6 Patienten am Tag fühlen sich allerdings 30 Prozent der befragten Haus- und Fachärzte durch ihre Arbeit ausgebrannt.

Die Befragung belegt darüber hinaus, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Arztpraxen seit 2012 stetig verbessert haben. Die Zufriedenheit mit dem Einkommen wuchs von 57 auf 67 Prozent. Mit der wirtschaftlichen Situation der Praxis sind heute 68 Prozent zufrieden. 2012 waren es noch 60 Prozent.

[...] Herausforderungen sehen viele Niedergelassene in der Nachbesetzung ihrer Praxen: Ein Viertel der Befragten möchte aus Altersgründen in den kommenden fünf Jahren in den Ruhestand gehen. Mit der aktiven Suche nach einem Nachfolger haben 56 Prozent von ihnen bereits begonnen – davon wiederum waren 43 Prozent erfolgreich, 54 Prozent suchen jedoch noch. [...]"

 

Die vollständige Pressemitteilung, sowie den Chartbericht und Tabellen zum Ärztemonitor 2016 finden Sie auf der Website der KBV.

Schreibtisch eines Arztes mit diversen Gegenständen