Im Auftrag der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) führt infas mit Partnern eine Studie zur Optimierung bestehender Mobilitätserhebungen durch. Gemeinsam mit unseren Partnern motiontag und der Technischen Universität Dresden erforschen wir die Einsatzmöglichkeiten einer App mit Standorterkennung zur Erfassung des Mobilitätsverhaltens. Wie geeignet ist diese Methode zur Erfassung von Wegen im Alltag? Dabei geht es zum Beispiel um die Genauigkeit der App-Informationen und deren Vergleichbarkeit zu Eintragungen von Wegen und Adressen in Fragebögen.

Die Befragung richtet sich an Smartphonebesitzende Personen in Deutschland ab 18 Jahren, die über ein Android- oder iOS-Betriebssystem verfügen. Die Stichprobe ist eine Kombination aus dem infas-Master-Sample und einer Einwohnermeldestichprobe.

Die dreistufige Erhebung läuft im September und Oktober 2025 und beginnt mit einer Online-Auftaktbefragung, in der die Soziodemografie, die individuelle Technikaffinität, die Verkehrsmittelausstattung und die gewöhnliche Verkehrsmittelnutzung der Befragten erfasst wird. Im Anschluss folgt eine Tracking-Phase, in der eine von infas zur Verfügung gestellte App die Wege und Etappen der Personen über die Standorterkennung aufzeichnet. In der Online-Nachbefragung geht es um Erfahrungen und Probleme bei der Nutzung der App. Das Ende der Projektlaufzeit ist für das 3. Quartal 2026 vorgesehen.

Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Durch eine Nicht-Teilnahme entstehen keinerlei Nachteile. Die Angaben aus dem Fragebogen werden nur in zusammengefasster Form ausgewertet. Die Ergebnisse lassen keine Schlüsse darauf zu, welche Personen teilgenommen haben und welche Angaben gemacht wurden.

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