Aktuelle Befragungen

Wissenschaftliche Begleitforschung zur Beratung von Menschen mit Behinderungen

Das Selbstbestimmungsrecht und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen wurden mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) vom Gesetzgeber gestärkt. Dabei bildet Beratung ein wichtiges Element. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) wird zur Umsetzung der neuen Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung, kurz EUTB, eine wissenschaftliche Begleitforschung durch die Prognos AG, das infas-Institut und Frau Prof. Dr. Gudrun Wansing von der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführt.

Die wissenschaftliche Begleitforschung läuft von 2018 bis 2022 und umfasst ein breites Bündel verschiedener Untersuchungen. Dies schließt auch Befragungen von Ratsuchenden und den an der Umsetzung der Teilhabeberatung beteiligten Akteuren ein.

Befragung von Beratungsangeboten

Im Frühjahr 2019 wurde von infas eine erste Befragung von 500 EUTB-Angeboten sowie 500 Beratungsangeboten von Rehabilitationsträgern und trägerunabhängigen Beratungseinrichtungen durchgeführt. Die Befragung eröffnet zahlreiche Einsichten zur gegenwärtigen Beratungslandschaft im Feld der Teilhabe und Rehabilitation. Wir danken allen Beratungsangeboten, die dabei mitgemacht haben!

Diese Befragung wird in etwa eineinhalb Jahren ein zweites Mal durchgeführt, um Veränderungen in der Beratungslandschaft abbilden zu können.

Befragung von Ratsuchenden

infas führt seit Sommer 2019 bei Ratsuchenden eine schriftliche Befragung durch, die ein EUTB-Beratungsangebot oder andere Teilhabe- und Rehabilitationsberatungsangebote in Anspruch nehmen. Dafür werden Ratsuchende von rund 1.000 Beratungsstellen gebeten teilzunehmen.

Die Beratungsangebote und Beratungsstellen unterstützen infas dabei, die Fragebögen an die Ratsuchenden zu verteilen. Die Befragung kann schriftlich auf Papier oder online im Internet erfolgen. Es werden dabei alle Regeln des Datenschutzes eingehalten.

Die Befragung wird nach etwa eineinhalb Jahren ein zweites Mal durchgeführt, um zu untersuchen, inwieweit Beratungsziele in der Zwischenzeit verwirklicht werden konnten.

Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt sowie Ansprechpartner und Kontaktmöglichkeiten sind in dem Anschreiben enthalten, das allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern übergeben wurde.

Auf der Homepage www.teilhabeberatung.de finden Sie weitere Informationen zu der auf Basis des §32 SGB IX eingeführten Förderung der EUTB.

Wir bedanken uns bei allen Beratungsstellen und den Ratsuchenden für Ihre Unterstützung durch die Teilnahme an dieser Studie!