Aktuelle Befragungen

Die Befragung zur Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen

Liebe Studienteilnehmer*innen,

aufgrund der aktuellen Situation durch das neuartige Coronavirus und der damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren haben wir entschieden, die persönlichen Befragungen in dieser Studie auszusetzen. infas orientiert sich bei dieser Entscheidung an den Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und des Robert Koch-Instituts (RKI).

Termine, die Sie möglicherweise bereits vereinbart haben, können leider vorerst nicht stattfinden, denn Ihre Sicherheit und Ihr Wohlergehen und das Ihrer Familie haben für uns oberste Priorität. Wir werden uns, sobald die Situation es zulässt, erneut bei Ihnen melden.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Mitwirkung an der Studie und wünschen Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und vor allem bleiben Sie gesund!


Zur Studie:

Wie leben, wohnen und arbeiten Menschen ohne Behinderungen und wie ist das bei Menschen mit Behinderungen? In welchen Lebensbereichen gelingt die Teilhabe an der Gesellschaft und wo gelingt sie nicht? Wo besteht Verbesserungsbedarf, damit Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen selbstbestimmt leben können?

Um diese Fragen zu beantworten, führt das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) die Studie „Die Befragung von Menschen mit und ohne Behinderungen“ durch. Ziel ist es, Informationen zu Lebenslagen und Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit und ohne Behinderungen in allen wichtigen Lebensbereichen zu gewinnen. Es geht zum Beispiel um Austausch und Unterstützung in Familie und Freundeskreis, um das Berufsleben und die Teilnahme am öffentlichen Leben.

Bis heute gibt es dazu nur wenig gesicherte Erkenntnisse in Deutschland. Daher läuft derzeit die bisher größte Befragung zu diesem Thema. Durch ein statistisches Zufallsverfahren wurden für die Studie in ganz Deutschland Haushalte ausgewählt. Wir schreiben diese zufällig ausgewählten Haushalte an und bitten um die Unterstützung dieser wichtigen Studie. Gefragt werden insgesamt 21.000 Menschen mit und ohne Behinderungen, die in diesen Haushalten leben.

In dieser Studie möchten wir auch mit 5.000 Bewohnerinnen und Bewohnern sprechen, die in einer Einrichtung der Eingliederungshilfe oder Altenpflege leben. Wir möchten ihre eigene Sicht auf ihr Leben, Wohnen und ihre Teilhabe erfahren. Denn jede Person kann nur für sich selbst angeben, wie zufrieden sie ist, ob sie gut alleine zurechtkommt oder ob sie irgendwo Unterstützung benötigt. Dafür wurden in ganz Deutschland durch ein statistisches Zufallsverfahren Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Altenpflege ausgewählt. Bewohnerinnen und Bewohner dieser Einrichtungen werden um ihre Teilnahme an der Befragung gebeten. Nur durch die Mitwirkung der Einrichtungen und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner kann ein verallgemeinerbares Bild der Lebenswelt von Menschen mit Behinderungen verlässlich ermittelt werden.

Wurden Sie im Rahmen der „Befragung von Menschen mit und ohne Behinderungen“ angeschrieben? Auf dem Anschreiben stehen die kostenlose Telefonnummer und die E-Mail-Adresse für alle Ihre Fragen. Weitere Informationen zur Untersuchung finden Sie auch auf der Webseite für Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmer.

Allen teilnehmenden Personen und Einrichtungen möchten wir bereits vorab ganz herzlich für ihre Unterstützung danken!