Publikationen von infas (Auswahl)
Obwohl die Mehrheit der infas-Projekte auftragsexklusiv erarbeitet wird, liegen bei einigen Vorhaben frei verfügbare Publikationen vor. Eine Auswahl wichtiger Veröffentlichungen sind hier aufgeführt.
Ein Hundert Prozent infas
Anlässlich des 50-Jährigen Jubiläums des Instituts wurde das Buch „Ein Hundert Prozent infas“ vorgestellt. Auf rund 200 Seiten werden die verschiedenen Forschungsbereiche des Instituts ausführlich in Text und Bild dargestellt. Das Buch ist unterteilt in die Themenschwerpunkte „Arbeitsmarkt & Sozialstaat“, „Familienwelten“, „Bildung“, „Gesundheit“, „Marktentwicklung“, „Altern“, „Verkehr & Mobilität“, „Betrieb & Gewerkschaft“, „Politik“ und „Wohnen & Raumordnung“. Ein eigenes Kapitel ist dem Bereich „Methoden“ gewidmet. „Ein Hundert Prozent infas“ zeigt dabei sowohl die bisherige Entwicklung und wesentliche Studien als auch aktuelle Fragestellungen und die Perspektiven. Das Buch ist ein Gemeinschaftswerk verschiedener infas-Mitarbeiter.
Buchbestellungen bitte an: info(at)infas.de
Titel: "Ein Hundert Prozent infas"
Format: 261mm x 374mm
Gewicht: 2000 g
Seitenzahl: 200
Preis: Euro 54,00 (inkl. 7 Prozent MwSt.)
Versandkosten: Euro 6,90 (Deutschland), sonst auf Anfrage
ISBN: 978-3-941991-00-2
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung: Eine Bilanz
Anfang 2003 wurde die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung eingeführt, um dem entsprechenden Personenkreis einen Lebensunterhalt außerhalb der Sozialhilfe zu ermöglichen und so den Gang zum Sozialamt zu ersparen bzw. verschämte Armut im Alter zu verhindern. Die begleitende Evaluation der Grundsicherung basiert auf mehreren qualitativen und quantitativen Erhebungen bei Grundsicherungsstellen, Beratungsstellen und Leistungsbeziehern sowie auf einer Auswertung der Sozialhile- und Grundsicherungsstatistik. Sie bietet Erkenntnisse zur Umsetzung und Umsetzungsproblemen, zur Aufklärung der Öffentlichkeit und zur Beratung im Einzelfall, zu Inanspruchnahme und Mehrausgaben, zur verschämten Amut und zur Sozialhilfebedürftigkeit trotz Grundsicherungsleistungen.
Autoren:
Jacob Steinwede, Bruno Kaltenborn, Petra Knerr und Stefan Schiel
Rainer Hampp Verlag, München und Mering 2008
ISBN 978-3-86648-262-2
DOI 10.1688/9783866182622
150 Seiten
22,80 Euro
Das arbeitsmarktpolitische Programm FAIR: Endbericht der Evaluation
Kann durch ein verstärktes Vermittlerteam die Integration von (Langzeit-) Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt verbessert werden? Diese Frage war Grundlage des Modellprojekts „Förderung der Arbeitsaufnahme – integriert und regulär“ (FAIR), das im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit von 2002 bis 2005 durchgeführt wurde. In diesem Zeitraum entstanden verschiedene Projektvarianten, um sich den ständig ändernden Rahmenbedingungen anzupassen. Allen Varianten gemeinsam ist der Befund, dass ein verbesserter Betreuungsschlüssel Langzeitarbeitslosigkeit verringern oder sogar vermeiden kann. Zugleich entstehen jedoch höhere Kosten, die durch Einsparungen nur teilweise ausgeglichen werden können. Die Projektevaluation wurde von infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH durchgeführt.
Autoren: Schiel, Stefan, Helmut Schröder, Reiner Gilberg
In: Thomas Kruppe (Hrsg.): Mehr Vermittlungen durch mehr Vermittler? Ergebnisse des Modellversuchs "Förderung der Arbeitsaufnahme" (FAIR), IAB-Bibliothek 312, Nürnberg
W. Bertelsmann Verlag 2008
ISBN 978-3-7639-3900-8
Best.-Nr. 300634
263 Seiten
29,90 Euro
Weiterbildung Älterer im demographischen Wandel
Wie hoch ist die Bildungsbeteiligung von 50- bis 75-Jährigen? Wie entwickelt sich die Weiterbildungsnachfrage dieser Altersgruppe bis zum Jahre 2015?
Zu diesen Fragestellungen hat das infas Institut über 1900 Personen telefonisch befragt. Das spannende Fazit: Es ist nicht nur aufgrund des demographisch bedingten Anstiegs der Zahl der Älteren mit einem Ansteigen der Bildungsnachfrage älterer Menschen zu rechnen. Die Nachfrage steigt auch aufgrund der sozialstrukturellen Zusammensetzung dieser Gruppe und deren größerer Lern- und Bildungserfahrungen immer mehr.
Autoren: Schröder, Helmut; Gilberg, Reiner
Empirische Bestandsaufnahme und Prognose Erwachsenenbildung und ebensbegleitendes Lernen, Band 5
W.Bertelsmann Verlag 2005
ISBN 3-7639-3104-X
Bestellnr. 60.01.433
EURO 24.90
174 Seiten
Nichtteilnahme an beruflicher Weiterbildung
Es besteht ein großer Konsens zwischen Vertretern von Wirtschaft, Bildung und Politik über die Notwendigkeit der beruflichen Weiterbildung von Erwerbstätigen. Um für den Wandel der Arbeitswelt in einer globalisierten Gesellschaft gewappnet zu sein, bedarf es der Aktualisierung und Weiterentwicklung der beruflichen Qualifikation. Faktisch beteiligen sich in einem Einjahreszeitraum allerdings nur zwei Drittel der Erwerbspersonen an einer Weiterbildung. Selbst im Zehnjahresrückblick hatte ein Siebtel der Erwerbstätigen nie eine Weiterbildung; ein mindestens gleich großer Anteil bildet sich nur unregelmäßig weiter. Die empirische Untersuchung bei mehr als 5.000 Erwerbspersonen zeigt, dass sich Teilnehmer an Weiterbildung und Nichteilnehmer sowohl in ihrer sozialstrukturellen Zusammensetzung, als auch in den beruflichen Anforderungen signifikant unterscheiden. Mit Hilfe multivariater Erklärungsmodelle belegen die infas-Autoren die unterschiedliche Stärke von Einflussfaktoren, die auf die Nichtteilnahme an Weiterbildung wirken.
Autoren: Schröder, Helmut; Schiel, Stefan; Aust, Folkert
Nichtteilnahme an beruflicher Weiterbildung. Motive, Beweggründe, Hindernisse
Band 5 der Schriftenreihe der Expertenkommission Finanzierung Lebenslangen Lernens
Hrsg.: Expertenkommission Finanzierung Lebenslangen Lernens
Bielefeld 2004
ISBN: 3-7639-3124-4, Art.-Nr. 60.01.451
Arbeitslosigkeit und Integrationschancen schwerbehinderter Menschen.
Auf der Grundlage mehrerer Teiluntersuchungen werden Hintergründe und Ursachen der Arbeitsmarktprobleme Behinderter untersucht. Im Zentrum steht eine Befragung von arbeitslosen schwerbehinderten Menschen aus dem Bestand der Bundesagentur für Arbeit und solchen, die wieder in das Erwerbsleben eingemündet sind. Der Vergleich zwischen beiden Gruppierungen lässt Faktoren erkennen, die den Vermittlungs- und Wiedereingliederungsprozess verzögern, wenn nicht sogar verhindern. Parallel zu der Erhebung bei den Betroffenen wurde eine repräsentative Stichprobe von beschäftigungspflichtigen Unternehmen über die Beschäftigung von schwerbehinderten Mitarbeitern befragt. Im Fokus standen die Möglichkeiten, Hindernisse und Voraussetzungen für die Beschäftigung dieser Zielgruppe. Ergänzt wird die Perspektive der beiden Arbeitsmarktseiten durch die Erfahrungen von Arbeitsagenturen, Integrationsämtern, Integrationsfachdiensten sowie Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken. Im Ergebnis stellt die Studie realistische Einschätzungen der Arbeitsmarktlage schwerbehinderter Menschen zur Verfügung, legt eine Bewertung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente vor und gibt Hinweise auf mögliche Verbesserungen der Eingliederungsbemühungen.
Autoren: Schröder, Helmut; Steinwede, Jacob
Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nr. 285
BeitrAB des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit
Nürnberg 2004
ISSN: 0173-6574
Bestellungen an: Bundesagentur für Arbeit, Service-Haus, Geschäftsstelle für Veröffentlichungen
Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg; Fax: 0911/179-1147
service-haus.veroeffentlichungen@arbeitsagentur.de
Schutzgebühr: 12, 50 Euro
Advances in Cross-National Comparison. A European Working Book for Demographic and Socio-Economic Variables
As the European Union grows together we are faced with an increasing number of European surveys and statistics that rely on national instruments or questionnaires. We lack valid instruments with functional equivalence that allow international comparative analysis. This problem is especially important in the case of demographic and socio-economic variables. The usual practice in comparative social research is to work with national questionnaires and classifications thereby making meaningful comparisons questionable. To overcome these problems this book offers rules of comparison, tested instruments and examples for the measurements of basic demographic and socio-economic variables.
The book consists of five parts and a concluding chapter. Part 1 covers general problems and presents solutions for the harmonisation of data from different national and/or cultural contexts. In the second part EUROSTAT and ESOMAR present their established standard instruments. Tested instruments each covering one variable (i.e. occupation, education) are presented in the third part. The fourth part again includes suggested tools for the harmonisation of single variables for which standardised instruments are not yet available (i.e. age, religion, ethnicity, household, family, income). The last part presents selected empirical analyses demonstrating the use and fruitfulness of instruments presented before.
This book is mainly written for two groups. First, researchers and practitioners involved in comparative research in Europe. Second, researchers working with data of the statistical offices of European countries and data from institutions of the European Union.
edited by Jürgen H.P. Hoffmeyer-Zlotnik (ZUMA), Christof Wolf (Universität Köln)
Kluwer Academic/Plenum Publishers, February 2003
ISBN 0-306-47731-9
153 Euro
FAIR - Evaluation des arbeitsmarktpolitischen Programms
Mitte 2002 hat die Bundesagentur für Arbeit das arbeitsmarktpolitische Programm „FAIR - Förderung der Arbeitsaufnahme - integriert und regulär“ installiert. In den vier Geschäftsstellen Fürstenwalde (AA Frankfurt/Oder), Rendsburg (AA Neumünster), Dillenburg (AA Wetzlar) und Worms (AA Mainz) wurden Vermittlungsteams eingerichtet, die mit einem deutlich verbesserten Betreuungsschlüssel operieren als das reguläre A-Team.
Das Modellvorhaben soll prüfen, wie sich der verbesserte Personalschlüssel auf die Vermittlungs- und Wiedereingliederungserfolge bei arbeitslosen Männern und Frauen auswirkt. Durch die günstigere Betreuungsrelation sollen Zeitressourcen für eine intensivere, stärker am Einzelfall orientierte Betreuung und Vermittlungsarbeit eröffnet und Vermittlungspotenziale auf der Angebots- und der Nachfrageseite ausgeschöpft werden. Ein intensiviertes Fallmanagement soll über Aktivierung, Qualifizierung und Training extrafunktionaler Qualifikationen Arbeitslose schneller und in signifikant größerem Umfang wieder in Erwerbstätigkeit zurückführen. Durch eine intensivere Beratung, Stellenakquisition und Vermittlungsarbeit sollen auf Seiten der Betriebe zusätzliche Arbeitsplätze erschlossen werden.
Das FAIR-Vorhaben startete im Juli 2002 und ist bis zum 31. Dezember 2005 befristet. Das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH wurde mit der Evaluierung des Programms FAIR betraut. Die Begleitforschung wird noch über das Ende des Projekts hinaus den weiteren Werdegang der Teilnehmer beobachten und die Ergebnisse in den später folgenden Berichten dokumentieren.
FAIR - Evaluation des arbeitsmarktpolitischen Programms
Mobilität und demografischer Wandel
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) hat das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH in Bonn Ende 2004 mit einer empirischen Studie zur Wahrnehmung des Zusammenhangs zwischen dem bevorstehenden demografischen Wandel und der Alltagsmobilität bei Experten und in der Bevölkerung beauftragt.
Die Projektbearbeitung durch infas wurde in der Konzeptions- und Auswertungsphase von der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) begleitet. Dies setzt eine im Projekt Mobilität in Deutschland 2002 bewährte Zusammenarbeit fort. Sie diente in der wissenschaftlichen Fachwelt der differenzierteren Berücksichtigung der aktuellen Diskussionen zum Thema. Die Aufgaben des DIW bestanden vor allem in der Beratung bei der Entwicklung der Erhebungsinstrumente vor dem Hintergrund des aktuellen nationalen und internationalen Forschungsstands, der internen kritischen Diskussion der gewonnenen Ergebnisse sowie der Formulierung von Schlussfolgerungen und Empfehlungen.
Im Rahmen des Projekts wurde zwischen November 2004 und März 2005 eine mehrstufige qualitative Expertenbefragung im Delphi-Design sowie eine umfassende repräsentative telefonische Bevölkerungsbefragung bei 2.500 Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt.
Evaluation der Harz-Reformen
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft im Februar 2004 mit der Durchführung einer breit angelegten empirischen Untersuchung über die Akzeptanz und das Image der Bundesagentur für Arbeit beauftragt. Als Arbeitspaket 3 ist die Studie ein Bestandteil der Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Kommission Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt.
Durch einmal jährlich stattfindende Befragungen bei der Bevölkerung und den unterschiedlichen Kundengruppen (Arbeitnehmende, Arbeitslose, Arbeitgebende) soll der Umbau der Bundesagentur für Arbeit in den Jahren 2004 bis 2006 begleitet werden. Untersucht wird zum einen das öffentliche Bild und die Akzeptanz der BA bei Kunden und Nichtkunden im zeitlichen Verlauf. Einen zweiten Untersuchungsschwerpunkt bildet die Inanspruchnahme und Bewertung von Dienstleistungen der Bundesagentur und ihrer 180 örtlichen Agenturen. Im Zeitverlauf werden die angebotenen Dienstleistungen und die Qualität ihrer Erbringung aus Sicht der Kundinnen und Kunden sowie der Öffentlichkeit bewertet.
Den Hintergrund der Studie bildet die Umstrukturierung der Bundesanstalt für Arbeit zur neuen Bundesagentur für Arbeit mit ihren regionalen Einheiten, den Agenturen für Arbeit. Die tief greifenden Reformen, die bereits mit dem Ersten und Zweiten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt und den internen Projekten der BA begonnen wurden und durch das Dritte und Vierte „Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ („Hartz III“ und „Hartz IV“) fortgesetzt wurden, zielen darauf ab, die bisherige Arbeitsverwaltung zu einem modernen Dienstleistungsanbieter am Arbeitsmarkt weiter zu entwickeln. Die Bundesagentur für Arbeit soll künftig als moderner Marktpartner agieren.
Mobilität in Deutschland 2002
Das Bundesministerium für Verkehr hat in den Jahren 1976, 1982 und 1989 die kontinuierlichen Erhebungen zum Verkehrsverhalten (KONTIV)in Westdeutschland durchgeführt. Ziel dieser jeweils mit ähnlichem Design durchgeführten Befragungen privater Haushalte war es, repräsentative Daten zum Alltagsverkehr (eines Jahres) der Bevölkerung einschließlich wesentlicher Basisvariablen des Haushalts und der Personen zu erfassen.
Im Herbst 2000 hat das BMVBW erstmals seit 1989 eine neue KONTIV-Erhebung unter dem Namen Mobilität in Deutschland 2002 beauftragt. Mit der Durchführung wurden das Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) betraut. Mobilität in Deutschland 2002 knüpft als erstes gesamtdeutsches Projekt in der KONTIV-Tradition in den Kernelementen an die bisherigen KONTIV-Erhebungen der Jahre 1976, 1982 und 1989 in Westdeutschland an.
Allbus 2002
Im Auftrag des Zentrums für Umfragen, Methoden und Analysen in Mannheim führte das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH von Februar bis September 2002 die „Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften“ (ALLBUS 2002) durch.






