1 | VRS-Autofahrerkampagne
Evaluation von Kampagnen und Informationsmedien sowie der Verkehrsmittelnutzung
Auftraggeber
Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), Köln
Projektzeitraum
5 / 2011 – 7 / 2011
Methode
Telefonische Befragung (CATI) in Köln.
Kategorie(n)
Mobilitäts- und Verkehrsforschung
2 | LidA Lernen in der Arbeit - Gesundheitsdeterminanten alternde Arbeitnehmerschaft
Die Studie untersucht den Zusammenhang von Erwerbsarbeit, Altern und Gesundheit. Anhand zweier Alterskohorten (1959, 1965) wird in einem Längsschnittansatz beobachtet, wie sich Arbeitsbedingungen und -belastungen auf die Gesundheit von älteren Arbeitnehmern auswirken. Die Ergebnisse sollen eine Grundlage für die Einschätzung von Risiken und Chancen hinsichtlich der Gesundheit älterer Beschäftigter in Deutschland liefern und möglichen Interventionsbedarf sichtbar machen.
Das Projekt führen die Universitäten Wuppertal, Magdeburg und Ulm, das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg sowie das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durch.
Auftraggeber
Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF), Bonn
Projektzeitraum
1 / 2009 – 12 / 2014
Methode
Panelansatz mit einer Stichprobe von 6.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die Erhebung wird mittels persönlicher Interviews (CAPI) durchgeführt.
Kategorie(n)
Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Bildung und Lebenslanges Lernen, Sozialforschung, Panelstudie
3 | Marktstruktur und Kundenanalyse im Bereich (Elektro-)Mobilität
Die Mobilitätsforschung von infas hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Struktur der Alltagsmobililtät beschäftigt. Dazu zählt auch der Blick auf mittelfristige Trends und aktuelle Veränderungen. Hier zeigen sich deutliche Verschiebungen, die eine hohe Dynamik erwarten lassen. In Europa zeigt die Verkehrsleistung beim Pkw nicht mehr steil nach oben wie in den vergangenen Jahrzehnten. Gleichzeitig verändern sich Erwartungen und Bedürfnisse der Nutzer. Elektromobilität gilt als eine mögliche Perspektive. Der Statuswert eines Automobils verändert sich, es werden umweltgerechtere Konzepte erwartet, man geht pragmatischer an das Thema heran.
Ein Lösungsszenario kann die konsequente Weiterentwicklung elektrischer Antriebe sein. Die intensive Arbeit an dieser technischen Herausforderung hat begonnen. Aber zu kurz kommen in der eher techniklastig geführten Debatte wichtige andere Themenkomplexe:
– Wie sieht die gegenwärtige Nachfragestruktur aus, und wie verändert sich Mobilität?
– Welche Strecken werden von wem wann und wozu mit welchen Autos und mit welchen Ansprüchen zurückgelegt?
– Welche Potentiale lassen sich daraus zu welchen Zeithorizonten für andere Antriebstechniken und andere Mobilitätskonzepte ableiten?
– Was müssen Zulieferer und Hersteller daraus lernen, und wo muss der bisher auf Reichweiten und Technik konzentrierte Blick erweitert werden?
Auftraggeber
Automobilzulieferunternehmen
Projektzeitraum
2010 – 2011
Methode
Sekundäranalyse, CATI, CAWI, Expertenbefragungen
Kategorie(n)
Marktforschung, Mobilitäts- und Verkehrsforschung
4 | Kundenzufriedenheitsbefragung im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg
Die Untersuchung basiert auf einer Befragung von ÖPNV-Nutzern im Gebiet des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg. Dabei soll die Zufriedenheit mit dem Nahverkehrsangebot ermittelt werden.
Auftraggeber
VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH, Berlin
Projektzeitraum
2009 – 2013
Methode
3.600 Face-to-Face-Befragungen in zwei Wellen pro Jahr mithilfe von Smartphones.
Kategorie(n)
Kundenbindungs- und Kundenzufriedenheitsforschung, Mobilitäts- und Verkehrsforschung
5 | Nationales Bildungspanel (NEPS): Bildungsverläufe in Deutschland
Die NEPS-Studie "Bildungsverläufe in Deutschland", die mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter Leitung von Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg durchgeführt wird, untersucht Bildungsprozesse und -verläufe über die gesamte Lebensspanne. Ziel der NEPS-Studie ist es, durch die Bereitstellung einer breiten, über die gesamte Lebensspanne und die verschiedenen Bildungsinstitutionen reichenden Datenbasis nicht nur die Grundlagenforschung voranzutreiben, sondern auch zentrale Beiträge für eine wissensbasierte Bildungspolitik zu liefern. Die methodische Anlage der NEPS-Studie lässt sich als Multi-Kohorten-Sequenz-Design mit rund 60.000 Personen beschreiben. infas ist eines der beiden Institute, die mit der Durchführung der Erhebung beauftragt sind. Universität Bamberg: NEPS-Studie
Auftraggeber
Koordinationsstelle des Nationalen Bildungspanels Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Bamberg
Projektzeitraum
2009 – 2014
Methode
Die methodische Anlage des Nationalen Bildungspanels lässt sich als Multi-Kohorten-Sequenz-Design mit rund 60.000 Personen beschreiben.
Kategorie(n)
Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Bildung und Lebenslanges Lernen, Familie und Jugend, Sozialforschung, Panelstudie
6 | Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE), Durchführung in Deutschland
Die Studie liefert ein umfassendes Bild über die Lebenssituation älterer Menschen in Europa. Betrachtet wird der Übergang vom Erwerbsleben in die Rente und das Leben im Ruhestand selbst. Dabei werden Informationen über eine Reihe für die Politik wichtiger Themen gesammelt. Etwa, inwieweit die Gesundheitsversorgung und die finanzielle Absicherung gewährleistet ist, wenn Menschen älter werden, inwieweit mögliche Reformen des Gesundheitswesens die Situation älterer Menschen in den einzelnen Ländern beeinflussen könnten und wie sich die gesundheitliche und finanzielle Lage älterer Menschen in Europa entwickelt. Die Studie ist die bislang größte von der EU geförderte sozialwissenschaftliche Untersuchung. Das wissenschaftliche Team der Studie besteht aus 120 Forschern aus den Bereichen Epidemiologie, Wirtschaft, Psychologie und Soziologie. infas ist seit 2003 in dieses Projekt involviert.
Auftraggeber
Universität Mannheim - MEA, Mannheim
Projektzeitraum
2003 – 2012
Methode
Panelerhebung in zwölf europäischen Ländern; CAPI-Erhebung mit schriftlichem Drop-off.
Kategorie(n)
Gesundheitsforschung, Sozialforschung, Panelstudie
7 | Entwicklung einer empirischen Basis zur Arbeitsfähigkeit und funktionellen Gesundheit - Repräsentativerhebung an Erwerbstätigen
In der Untersuchung wird die Arbeitsfähigkeit und funktionelle Gesundheit bei einer repräsentativen Stichprobe von Arbeitnehmern gemessen. Die Daten sollen als Referenzwerte für arbeitsmedizinische Feststellungen und Erhebungen dienen. Ziel der Untersuchung ist die Eichung von Skalen zur Messung der Arbeitsfähigkeit und funktionellen Gesundheit.
Auftraggeber
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin
Projektzeitraum
2 / 2010 – 3 / 2012
Methode
Paneluntersuchung mit Face-to-Face-Interviews mittels CAPI und Listenheft.
Kategorie(n)
Organisations- und Personalforschung, Panelstudie
8 | Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS)
Das IAB-Haushaltspanel beschäftigt sich mit der Lebensqualität und der sozialen Absicherung der Haushalte in Deutschland vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Reformen der sozialen Sicherungssysteme in den letzten Jahren.
Auftraggeber
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg
Projektzeitraum
9 / 2009 – 9 / 2013
Methode
Die Befragung wird als Methodendenmix computergestützt telefonisch (CATI) und persönlich-mündlich (CAPI) durchgeführt. Methodenwechsel auf Haushalts- und auf Personenebene werden im laufenden Feld umgesetzt. Zur Grundgesamtheit gehören alle Privathaushalte in Deutschland. Die Befragung wird über zwei Teilstichproben realisiert:
1. ALG II beziehende Bedarfsgemeinschaften aus dem IAB-Bestand (BA-Stichprobe) und
2. eine allgemeine Bevölkerungsstichprobe.
Um Entwicklungen und Veränderungen im Zeitverlauf zu beobachten, wurde die Untersuchung als jährliche Wiederholungsbefragung und dynamisches Panel angelegt. Die Interviews finden in den Sprachen deutsch, russich und türkisch statt.
Kategorie(n)
Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Familie und Jugend, Soziale Sicherung, Sozialforschung, Panelstudie
9 | Innovationserhebung 2009 bis 2012
Die Innovationserhebung ist eine schriftliche Unternehmensbefragung und repräsentativ für Branchengruppen, Größenklassen sowie West- und Ostdeutschland. Die Repräsentativität wird durch eine geschichtete Zufallsstichprobe mit disproportionalen Ziehungswahrscheinlichkeiten, einen ausreichenden Umfang der Nettostichprobe, die Durchführung einer umfangreichen Nichtteilnehmer-Befragung sowie eine vollständige Erfassung der größten Unternehmen gewährleistet. Die Erhebungen in den Jahren 2009 bis 2012 werden als Panelerhebung durchgeführt und schließen konzeptionell unmittelbar an die Innovationserhebungen der Jahre 1993 bis 2008 an (Mannheimer Innovationspanel MIP), die von ZEW, infas und ISI in Kooperation durchgeführt wurden. Insbesondere bleibt der Panelcharakter der Erhebung über den gesamten Zeitraum gewahrt, wodurch das Analysepotential der erhobenen Daten deutlich erweitert wird. In den Erhebungsjahren 2009 und 2011 stellt die Erhebung den deutschen Beitrag zu den Community Innovation Surveys (CIS) der Europäischen Kommission dar. Die Erhebung wird in den Jahren 2009 und 2011 von CIS als Langerhebung mit einem erhöhten Stichprobenumfang und einem Langfragebogen durchgeführt, in den Jahren 2010 und 2012 erfolgt eine Kurzerhebung mit reduziertem Stichprobenumfang und einem Kurzfragebogen.
Auftraggeber
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim
Projektzeitraum
1 / 2009 – 12 / 2012
Kategorie(n)
Organisations- und Personalforschung, Panelstudie
10 | Arbeitskräfteerhebung 2009 bis 2014
In der Europäischen Union (EU) wird für die Erfassung bzw. Messung der Erwerbstätigkeit und der Erwerbslosigkeit auf das international vereinbarte Labour-Force-Konzept rekurriert, das mithilfe von sogenannten Arbeitskräfteerhebungen (Labour Force Surveys -LFS-) erhoben wird. Im Zentrum des Labour Force Surveys steht die kontinuierliche Berichterstattung auf Wochenbasis des ILO-Erwerbstatus und seine monatliche Veränderung. Im Einzelnen bedeutet dies die Bereitstellung der entsprechenden Daten für Erwerbstätige, Erwerbslose und Nichterwerbspersonen, ihre absolute Veränderung sowie die Erwerbslosenquote und deren Veränderung.
Auftraggeber
Ministère de l’Économie et du Commerce Extérieur, STATEC – Service Central de la Statistique et des Études Économique, Luxemburg
Projektzeitraum
11 / 2008 – 2 / 2015
Methode
CATI-Befragung einer luxemburgischen Telefonstichprobe erweitert um nicht gelistete Telefonnummern (RLD). Interviews in den Sprachen: luxemburgisch, französisch, deutsch, englisch und portugiesisch. Flexibler Sprachenswitch im Interviewgespräch. Netto ca. 165 Haushaltsbefragungen pro Woche über 52 Wochen verteilt.
Kategorie(n)
Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Sozialforschung