Längsschnitt- und Paneluntersuchungen

Längsschnitt- und Paneluntersuchungen

infas verfügt über umfassende Erfahrung beim Aufbau und der Führung von Längsschnittstudien, sogenannten Panels. Bei diesen werden mehrfach Erhebungen mit der selben Stichprobe und dem selben Erhebungsinstrument durchgeführt – ein methodisch anspruchsvolles Vorgehen.

Wir übernehmen für unsere Auftraggeber:

  • den Aufbau des Panels oder die reibungslose Fortführung eines bestehenden Panels,
  • die Verwaltung des Panels,
  • die Befragung und Betreuung der Panelteilnehmer,
  • erforderliche Strategien zur Vermeidung der Panelmortalität,
  • die komplexe Gewichtung der im Panel erhobenen Daten im Längs- und Querschnitt,
  • die komplette Datenaufbereitung und die Lieferung der Erhebungsergebnisse in der gewünschten Form.

Alle Aspekte einer Paneluntersuchung werden dabei als systematisch verbundene Maßnahmen verstanden, die miteinander verzahnt und aufeinander bezogen sind.

Die Panelkonzepte von infas bauen auf schlüssige Feldstrategien beim Aufbau und bei der späteren Reduzierung von Ausfällen auf. Einen besonderen Stellenwert haben spezifische Kommunikationsstrategien, die eine Panelidentität aufbauen, aus der eine persönliche Verbindlichkeit für das Vorhaben bei den Teilnehmern erwächst.

infas verfügt zudem über große Erfahrung bei der Incentivierung von Panelteilnehmern. So ist sichergestellt, dass sie einerseits von Beginn an die Kooperationsbereitschaft der Teilnehmer fördert, andererseits keinen Einfluss auf das Antwortverhalten nimmt.

Als eines von wenigen Instituten in Deutschland realisiert infas zahlreiche, teilweise sehr umfassende und komplexe Panels, vielfach über viele Jahre hinweg.

Zentrale Panelstudien bei infas

Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS)
Das IAB-Haushaltspanel beschäftigt sich mit der Lebensqualität und der sozialen Absicherung der Haushalte in Deutschland vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Reformen der sozialen ...Das IAB-Haushaltspanel beschäftigt sich mit der Lebensqualität und der sozialen Absicherung der Haushalte in Deutschland vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Reformen der sozialen Sicherungssysteme in den letzten Jahren.

Auftraggeber
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg

Projektzeitraum
2009 – 2015

Methode
Die Befragung wird als Methodendenmix computergestützt telefonisch (CATI) und persönlich-mündlich (CAPI) durchgeführt. Methodenwechsel auf Haushalts- und auf Personenebene werden im laufenden Feld umgesetzt. Zur Grundgesamtheit gehören alle Privathaushalte in Deutschland. Die Befragung wird über zwei Teilstichproben realisiert:
1. ALG II beziehende Bedarfsgemeinschaften aus dem IAB-Bestand (BA-Stichprobe) und
2. eine allgemeine Bevölkerungsstichprobe.
Um Entwicklungen und Veränderungen im Zeitverlauf zu beobachten, wurde die Untersuchung als jährliche Wiederholungsbefragung und dynamisches Panel angelegt. Die Interviews finden in den Sprachen deutsch, russich und türkisch statt.

LidA Leben in der Arbeit - Gesundheitsdeterminanten alternde Arbeitnehmerschaft
Die Studie untersucht den Zusammenhang von Erwerbsarbeit, Altern und Gesundheit. Anhand zweier Alterskohorten (1959, 1965) wird in einem Längsschnittansatz beobachtet, wie sich Arbeitsbedingungen und ...Die Studie untersucht den Zusammenhang von Erwerbsarbeit, Altern und Gesundheit. Anhand zweier Alterskohorten (1959, 1965) wird in einem Längsschnittansatz beobachtet, wie sich Arbeitsbedingungen und -belastungen auf die Gesundheit von älteren Arbeitnehmern auswirken. Die Ergebnisse sollen eine Grundlage für die Einschätzung von Risiken und Chancen hinsichtlich der Gesundheit älterer Beschäftigter in Deutschland liefern und möglichen Interventionsbedarf sichtbar machen.

Das Projekt führen die Universitäten Wuppertal, Magdeburg und Ulm, das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg sowie das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durch.

Auftraggeber
Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF), Bonn

Projektzeitraum
1 / 2009 – 12 / 2014

Methode
Panelansatz mit einer Stichprobe von 6.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die Erhebung wird mittels persönlicher Interviews (CAPI) durchgeführt.

Nationales Bildungspanel (NEPS): Bildungsverläufe in Deutschland
Die NEPS-Studie "Bildungsverläufe in Deutschland", die mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg durchgeführt wird, ...Die NEPS-Studie "Bildungsverläufe in Deutschland", die mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg durchgeführt wird, untersucht Bildungsprozesse und -verläufe über die gesamte Lebensspanne. Die Leitung der NEPS-Studie hat zum 1. August der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Blossfeld übernommen, der die NEPS-Studie ins Leben gerufen und aufgebaut hat. Ziel der NEPS-Studie ist es, durch die Bereitstellung einer breiten, über die gesamte Lebensspanne und die verschiedenen Bildungsinstitutionen reichenden Datenbasis nicht nur die Grundlagenforschung voranzutreiben, sondern auch zentrale Beiträge für eine wissensbasierte Bildungspolitik zu liefern. Die methodische Anlage der NEPS-Studie lässt sich als Multi-Kohorten-Sequenz-Design mit rund 60.000 Personen beschreiben. infas ist eines der beiden Institute, die mit der Durchführung der Erhebung beauftragt sind. Universität Bamberg: NEPS-Studie

Auftraggeber
Koordinationsstelle des Nationalen Bildungspanels Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Bamberg

Projektzeitraum
2009 – 2014

Methode
Die methodische Anlage des Nationalen Bildungspanels lässt sich als Multi-Kohorten-Sequenz-Design mit rund 60.000 Personen beschreiben.

Private Haushalte und ihre Finanzen
Die Untersuchung basiert auf einer Erhebung zur Einkommens- und Vermögenssituation privater Haushalte in Deutschland. Erfasst werden detaillierte Informationen zur Struktur des Vermögens und der ...Die Untersuchung basiert auf einer Erhebung zur Einkommens- und Vermögenssituation privater Haushalte in Deutschland. Erfasst werden detaillierte Informationen zur Struktur des Vermögens und der Verschuldung der Haushalte. Weitere Themen sind intergenerationale Übertragung von Vermögen sowie Einkommen und Rentenansprüche aller Haushaltsmitglieder. Die Studie ist Teil eines größeren Befragungsprojekts für das gesamte Euro-Währungsgebiet, des sog. „Household Finance and Consumption Survey“ (HFCS). Ähnliche Erhebungen werden in allen Ländern des Euroraums durchgeführt. Die Daten der Untersuchung erlauben daher international vergleichbare Analysen der finanziellen Situation der Haushalte in den Euro-Ländern.

Auftraggeber
Deutsche Bundesbank, Frankfurt

Projektzeitraum
2010 – 2014

Methode
Die Grundgesamtheit der Studie sind private Haushalte in Deutschland. Die disproportionale Stichprobenziehung erfolgt aus Einwohnermelderegistern. Persönliche Interviews, alternativ auch telefonisch durchgeführt. Längsschnittstudie (Panel) mit rund 3.500 Haushalten.

Innovationserhebung 2009 bis 2012
Die Innovationserhebung ist eine schriftliche Unternehmensbefragung und repräsentativ für Branchengruppen, Größenklassen sowie West- und Ostdeutschland. Die Repräsentativität wird durch eine ...Die Innovationserhebung ist eine schriftliche Unternehmensbefragung und repräsentativ für Branchengruppen, Größenklassen sowie West- und Ostdeutschland. Die Repräsentativität wird durch eine geschichtete Zufallsstichprobe mit disproportionalen Ziehungswahrscheinlichkeiten, einen ausreichenden Umfang der Nettostichprobe, die Durchführung einer umfangreichen Nichtteilnehmer-Befragung sowie eine vollständige Erfassung der größten Unternehmen gewährleistet. Die Erhebungen in den Jahren 2009 bis 2012 werden als Panelerhebung durchgeführt und schließen konzeptionell unmittelbar an die Innovationserhebungen der Jahre 1993 bis 2008 an (Mannheimer Innovationspanel MIP), die von ZEW, infas und ISI in Kooperation durchgeführt wurden. Insbesondere bleibt der Panelcharakter der Erhebung über den gesamten Zeitraum gewahrt, wodurch das Analysepotential der erhobenen Daten deutlich erweitert wird. In den Erhebungsjahren 2009 und 2011 stellt die Erhebung den deutschen Beitrag zu den Community Innovation Surveys (CIS) der Europäischen Kommission dar. Die Erhebung wird in den Jahren 2009 und 2011 von CIS als Langerhebung mit einem erhöhten Stichprobenumfang und einem Langfragebogen durchgeführt, in den Jahren 2010 und 2012 erfolgt eine Kurzerhebung mit reduziertem Stichprobenumfang und einem Kurzfragebogen.

Auftraggeber
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim

Projektzeitraum
1 / 1992 – 12 / 2012

Telefonische Befragungen im Rahmen der Evaluation zum Bundesprogramm „Bildungsprämie“
Im Rahmen des Bundesprogramms „Bildungsprämie“ können sich Erwerbstätige für ihre Teilnahme an einer Weiterbildung finanziell fördern lassen. Die Forschungsgruppe ist damit beauftragt, die ...Im Rahmen des Bundesprogramms „Bildungsprämie“ können sich Erwerbstätige für ihre Teilnahme an einer Weiterbildung finanziell fördern lassen. Die Forschungsgruppe ist damit beauftragt, die Programmdurchführung zu bewerten und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Die Zielgruppe der Untersuchung sind (potenzielle) Anspruchsberechtigte für die Bildungsprämie. Da sich die Anspruchsberechtigung für den Prämiengutschein am zu versteuernden Jahreseinkommen bemisst, stehen die unteren Einkommensbezieher im Fokus bei den Analysen, die sich auf den Gutschein beziehen.

Endbericht Bildungsprämie

Auftraggeber
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kooperationspartner
Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung (GIB)

Projektzeitraum
2009 – 2012

Methode
Telefonische Interviews (CATI) mit 6000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten; 5.000 telefonische Interviews mit Teilnehmern an der Beratung zur Bildungsprämie, Aufteilung in vier Kohorten (Kohortenansatz, quartalsweise Befragung), Befragung in zwei Wellen (Panelansatz).

Alterssurvey – Lebensentwürfe, Einstellungen, Bedürfnislagen und Sinnstrukturen älter werdender Menschen
Das Alterssurvey ist eine repräsentative Panelerhebung, die in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Altersfragen, Berlin, durchgeführt wird. Der Alterssurvey zeichnet sich insbesondere dadurch ...Das Alterssurvey ist eine repräsentative Panelerhebung, die in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Altersfragen, Berlin, durchgeführt wird. Der Alterssurvey zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass die Lebensentwürfe und Lebenszusammenhänge älter werdender Menschen sowohl aus soziologischer als auch psychologischer Perspektive betrachtet werden. Es geht einerseits um die Inhalte und Strukturen der Selbst- und Lebenskonzeption, andererseits um die Gegebenheiten der objektiven sozialen Lage und die daraus resultierenden objektiven Bedürfnislagen, die mobilisierbaren Ressourcen sowie die konkreten Tätigkeits- und Partizipationsmuster.

Auftraggeber
DZA Deutsches Zentrum für Altersfragen, Berlin

Projektzeitraum
1994 – 2010

Methode
Grundlage des Alterssurveys ist eine Personenstichprobe auf der Basis von Einwohnermelderegistern gezogen in 290 repräsentativ ausgewählten Gemeinden. Die Stichprobe wird nach Altersgruppen und Geschlecht geschichtet, so dass für die drei Altersgruppen der 40- bis 54-Jährigen, der 55- bis 69-Jährigen und der 70- bis 85-Jährigen etwa gleich große Teilstichproben vorliegen. Die Erhebung wird in zwei Schritten durchgeführt: Das Interview beginnt mit einem persönlich-mündlichen Interview, an das sich ein zusätzlicher schriftlicher Drop-off anschließt. Der Alterssurvey wird seit 1994 regelmäßig im Panel wiederholt.

Berufliche Weiterbildung als Bestandteil Lebenslangen Lernens (WeLL) - Kontrasterhebung
infas führt seit 2007 in Kooperation mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI Essen), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und dem Deutschen ...infas führt seit 2007 in Kooperation mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI Essen), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) die Studie „Berufliche Weiterbildung als Bestandteil Lebenslangen Lernens (WeLL)“ durch. Mit dieser Kontrasterhebung wird zusätzlich zum WeLL-Linked-Employer-Employee-Datensatz ein weiterer Arbeitnehmerdatensatz aufgebaut, der eine größere Anzahl von Betrieben umfasst, um nicht nur die innerbetriebliche Varianz beruflicher Weiterbildung, sondern auch die Varianz zwischen Betrieben besser abbilden zu können. Ein weiteres Ziel der Erhebung ist es, die Ergebnisse mit einer Arbeitnehmerbefragung in der französischen Studie „Changements Organisationnels et Informations 2006 (COI)“ zu vergleichen. Aus diesem Grund orientiert sich das Fragenprogramm der WeLL-Kontrasterhebung eng an den Inhalten dieser Befragung und umfasst insbesondere Fragen zu technologischen und organisatorischen Veränderungen am Arbeitsplatz und damit in Verbindung stehenden Weiterbildungen.

Auftraggeber
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg

Projektzeitraum
2009 – 2010

Methode
Telefonische Interviews (CATI), Panelbefragung von rund 5.500 Beschäftigten aus Betrieben des IAB-Betriebspanels.

Kontakt

Doris Hess

Bereichsleiterin Sozialforschung

Tel. +49(0)228/38 22-413
d.hess(at)infas.de

Kontakt

Menno Smid

Geschäftsführer

Tel. +49(0)228/38 22-0
m.smid(at)infas.de

Kontakt

Dr. Helmut Schröder

Bereichsleiter Sozialforschung

Tel. +49(0)228/38 22-406
h.schroeder(at)infas.de