Stichprobenkonzepte

Neben der Entscheidung für ein adäquates Studiendesign, ist die Stichprobe entscheidend für die Studienqualität. infas verfügt über die erforderlichen Kenntnisse und Ressourcen zur Ziehung von Stichproben aus unterschiedlichsten Quellen. Oberstes Qualitätsmerkmal bei infas-Stichproben ist, dass jede Einheit der Grundgesamtheit eine berechenbare Wahrscheinlichkeit hat, in die Stichprobe zu gelangen. Das bedeutet:

  • kein Rückgriff auf Sample-Pools von Personen, die bereits eine Teilnahmebereitschaft an Befragungen gleich welcher Art bekundet haben,
  • keine Nutzung von Stichproben, bei denen die Teilnahme an der Befragung an die Nutzung einer bestimmten Apparatur gekoppelt ist,
  • keine Nutzung von kaufbaren Adressen kommerzieller Anbieter.

infas ist Mitglied in der Arbeitsgruppe "Stichproben" des Arbeitskreises Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V. (ADM) und wendet die dort festgelegten Güteanforderungen bei der Ziehung von Personen-, Haushalts- und Unternehmensstichproben konsequent an. Regelmäßig angewandte Stichproben bei infas sind:

  • Telefonstichproben nach dem ADM-Konzept
  • Stichproben auf Basis der Daten der Einwohnermeldeämter
  • Random-Walk-Stichproben nach dem ADM-Konzept
  • Prozessdaten der Arbeits- und Sozialverwaltung
  • Stichproben aus Mitgliederdateien
  • Personenstichproben unterschiedlicher Grundgesamtheiten
  • Sonderstichproben, etwa Klumpenstichproben für Classroom-Befragungen (Schul- und Klassenstichproben, Stichproben von Veranstaltungen).

Regelmäßig führt infas zudem mehrstufige Auswahlverfahren durch und kann bei Bedarf die Geschäftsdaten für Zwecke der Stichprobenziehung und Wirkungsanalyse aufbereiten (z.B. Matching-Verfahren).