infas nutzt das Spektrum qualitativer Erhebungsmethoden entsprechend den Anforderungen in seinen Studien: etwa Einzelinterviews, Fokusgruppen oder Beobachtungen. Diese Instrumente werden beispielsweise in Ergänzung zu quantitativen Erhebungen verwendet. Oder aber sie unterstützen bei der Ideenfindung, wenn es darum geht, neue innovative Optionen zu einem Thema zu finden.
Fokusgruppen
infas hat hunderte Fokusgruppen durchgeführt, etwa um kommunale Entwicklungen zu überprüfen, um Verkehrsvorhaben zu evaluieren oder Meinungen zu Kommunikationsmaßnahmen zu erfassen. An den leitfadengestützten Diskussionsrunden nehmen in der Regel acht bis zehn Personen teil, die themenspezifisch individuell ausgewählt werden. Fokusgruppen werden von infas-Mitarbeitern durchgeführt, die über umfassende Erfahrung in der Moderation verfügen. infas nutzt dafür in der Regel ausgewählte Studios in allen Regionen Deutschlands.
Leitfadengestützte Interviews
Insbesondere bei Zielgruppen mit sehr geringer Fallzahl oder sehr schwerer Erreichbarkeit und bei Fragestellungen, die den Input von ausgewiesenen Experten erfordern, bieten sich ausführliche leitfadengestützte Einzelinterviews an. infas hat große Erfahrung in der Durchführung dieser semi-strukturierten Gespräche, insbesondere bei der Realisierung lang dauernder Gespräche. Das Institut verfügt über Mitarbeiter, die auch schwierige oder hochgestellte Zielpersonen auf Augenhöhe interviewen können.
Beobachtung
Die Beobachtung ist eine der ältesten Untersuchungsinstrumente der Sozialforschung und hat in den vergangenen Jahren deutlich an Relevanz gewonnen. Anders als bei der Befragung, bei der Inhalte durch die Zielperson gefiltert werden, etwa um soziale Erwünschtheit sicherzustellen, kann die Beobachtung die reine Handlung dokumentieren. Sie spielt bei infas eine Rolle bei einigen sozialwissenschaftlichen Fragestellungen, aber auch etwa in der Kundenzufriedenheits- oder Mobilitätsforschung.