Die Besonderheiten: Verkehrsträgerübergreifende Abbildung der Alltagsmobilität und regionaler Verflechtungen
Die Befragung bildet die gesamte Alltagsmobilität von zu Fuß zurückgelegten Wegen über das Fahrrad, den öffentlichen Nahverkehr bis zu Fahrten mit dem Auto und längeren Reisen ab. Dies erfolgt sowohl stichtagsbezogen über die komplette Woche von Montag bis Sonntag als auch generalisierend für übliche Nutzungsgewohnheiten. Damit erlaubt die Studie sowohl Aussagen zum Verkehrsaufkommen und der Verkehrsleistung als auch zu Nutzersegmenten wie den ÖPNV-Stammkunden, Fahrrad oder Autofahrern. Da in jedem Studienhaushalt möglichst alle Personen befragt werden, sind sogar Auswertungen zur Mobilität von Kindern möglich.
Ein wichtiges Merkmal ist die Abbildung regionaler Verflechtungen. Dazu sollte die Erhebung jeweils stadt- oder gemeindeübergreifend einen größeren Verkehrsraum abbilden. Da sowohl für Wege innerhalb einer Gemeinde als auch darüber hinaus genaue Ziellagen erfasst werden, sind Auswertungen zu Pendlerbeziehungen und Verknüpfungen zwischen Stadt und Umland möglich. Ab der nächsten Erhebungswelle können sogar Einpendler und andere „grenzüberschreitende“ Wege der Zielgemeinde zugeordnet werden. Damit werden noch exaktere Analysen des Verkehrsaufkommens möglich.