Meldung im Detail:

Bertelsmann-Studie zur Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft

21.04.2011 | Im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hat infas eine repräsentative telefonische Bevölkerungsbefragung unter 1.000 Personen ab 18 Jahren durchgeführt. Die Erhebung, bei der unter anderem die künftige Leistungsfähigkeit des deutschen Wirtschafts- und Sozialmodells beurteilt werden sollte, fand vom 2. bis 27. März statt.

Jetzt hat die Stiftung die Ergebnisse der Studie mit einer Pressemitteilung veröffentlicht. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die wirtschaftliche Entwicklung positiv bewertet wird, die Deutschen bei den Themen „sozialer Zusammenhalt“ und „soziale Sicherungssysteme“ skeptisch in die Zukunft blicken. Zitat aus der Pressemitteilung:

„Bei den Zukunftserwartungen dominiert vor allem das Zutrauen in die Wirtschaftskraft deutscher Unternehmen: 44 Prozent glauben, in zehn Jahren sei es um deren internationale Wettbewerbsfähigkeit besser bestellt als heute; lediglich 19 Prozent sind anderer Meinung. 38 Prozent erwarten zudem ein stärkeres Wirtschaftswachstum. Trotz der oft betonten Defizite im deutschen Bildungssystem glauben 41 Prozent an eine größere Leistungsfähigkeit der Schüler im internationalen Vergleich im Jahr 2020; nur 18 Prozent denken, das Leistungsniveau werde sinken.

Negative Zukunftserwartungen haben die Deutschen im Hinblick auf den sozialen Zusammenhalt. So glauben 63 Prozent der Befragten, dass die Einkommensunterschiede größer werden; nur 16 Prozent sehen eine positive Entwicklung in diesem Bereich. 51 Prozent geben an, der soziale Zusammenhalt werde schwächer. 42 Prozent erwarten, dass die individuellen Aufstiegschancen schlechter werden.“


Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Website der Bertelsmann-Stiftung.